33 Glockenspiele: Ein Konflikt, der mich weitergebracht hat

Christa Schäfer vor einer Schulklasse (gezeichnet)

„Manche Konflikte kommen nicht in unser Leben, um uns aufzuhalten.
Sie kommen, damit wir genauer hinschauen.“
Dr. Christa D. Schäfer

Ein Konflikt, der hörbar ist

Die meisten Konflikte beginnen nicht mit einem großen Streit, sie beginnen mit einem unguten Gefühl. Mit innerem Widerstand. Mit einer Situation, die irgendwie nicht passt. Man macht weiter, weil es so vorgesehen ist. Weil es immer so gemacht wurde. Weil man denkt, man müsse es nur besser, klarer oder konsequenter hinbekommen.

Bei mir begann ein solcher Konflikt mit 33 Glockenspielen.

Ich war am Anfang meiner Berufslaufbahn Mathematik- und Musiklehrerin an einem Berliner Gymnasium und unterrichtete unter anderem eine 7. Klasse mit 33 Schüler:innen in Musik. An der Schule war es damals üblich, dass alle Schüler:innen in Jahrgang 7 mit Glockenspielen die Noten lernen sollten. Das gehörte dazu. Das wurde so gemacht. Also machte ich es auch so.

Der Ablauf war klar geregelt. Die Schüler:innen stellten sich am Schrank an, nahmen ein Glockenspiel, gingen zurück an ihren Platz und legten den Klöppel neben das Instrument. Gespielt werden sollte erst, wenn ich das Zeichen dazu gab.

So war der Plan. 💚

Die Wirklichkeit klang anders. 🍀

Schon beim Austeilen entstand Unruhe. Dann lagen die Glockenspiele auf den Tischen, die Klöppel daneben – und natürlich war die Versuchung groß, sie doch schon in die Hand zu nehmen. Ein Ton hier, ein Klirren dort, ein Lachen, ein Protest. Noch ein Schlag. Noch ein „Hör auf!“.

Besonders erinnere ich mich an drei Schüler in der ersten Reihe. Sie waren klein, lebendig und ganz offensichtlich überhaupt nicht daran interessiert, Noten auf dem Glockenspiel zu lernen. Sie schlugen mit den Klöppeln nicht nur auf ihr eigenes Instrument, sondern auch auf die Glockenspiele ihrer Nachbar:innen. Neben ihnen. Hinter ihnen. Manchmal schnell, manchmal provokant, manchmal vielleicht auch einfach aus Bewegungsfreude.

Es war keine Musik. Es war ein silbrig schepperndes Durcheinander.

Und ich stand mittendrin.

Auf den ersten Blick war das eine Unterrichtsstörung. Auf den zweiten Blick war es ein Konflikt. Zwischen mir und einzelnen Schülern. Zwischen den Schüler:innen untereinander. Und später dann vor allem auch in mir selbst.

Denn in diesen Momenten prallte etwas aufeinander: die Erwartung der Schule, eine bestimmte Form von Unterricht durchzuführen, die Bedürfnisse der Schüler:innen nach Bewegung, Aufmerksamkeit oder vielleicht auch Widerstand – und mein eigenes Gefühl, dass dieser Unterricht so nicht zu mir passte.

Ich spürte: So kann ich nicht unterrichten.

Und noch deutlicher: So will ich eigentlich auch nicht unterrichten.

Damals hätte man wahrscheinlich schnell von Disziplinproblemen gesprochen, oder von einer schwierigen Klasse. Vielleicht von störenden Schülern. Vielleicht auch von einer Lehrerin, die sich besser durchsetzen müsste.

Aber genau dort begann für mich die eigentliche Veränderung.

Nicht sofort. Nicht klar. Und erst recht nicht mit einem fertigen Konzept.

Aber mit einer Frage, die mich nicht mehr losließ:

Was zeigt mir dieser Konflikt eigentlich?

Inhalt

Was der Konflikt in mir auslöste

Nach außen ging es in dieser Stunde um Glockenspiele, Klöppel, Lautstärke und Regeln. Es ging um Schüler:innen, die nicht warteten. Um Instrumente, die nicht so benutzt wurden, wie sie benutzt werden sollten. Um eine Unterrichtssituation, die mir zu entgleiten drohte.

Innerlich passierte jedoch noch etwas ganz anderes.

Der Konflikt traf mich an einer empfindlichen Stelle. Ich fragte mich: Welche Dynamik entsteht hier gerade? Welche Bedürfnisse stehen im Raum? Welche Erwartungen prallen aufeinander?

Ich dachte viel unmittelbarer: Bin ich überhaupt eine gute Lehrerin? Kann ich gut genug unterrichten?

Diese Gedanken waren schmerzhaft. Denn eigentlich liebte ich Musikunterricht. Besonders ab Klasse 9 konnte ich mit Schüler:innen so arbeiten, wie es mir entsprach. Da ging es um Musik, um Ausdruck, um eigene Zugänge, um Themen, Gespräche und manchmal auch um richtig gute Diskussionen. Dort spürte ich: Das ist mein Fach. Das ist mein Unterricht.

In der 7. und 8. Klasse fühlte sich das oft anders an. Mehr Unruhe, Bewegung, Widerstand. Weniger Geduld. Und nun diese Glockenspiel-Situation, in der ich etwas umsetzen sollte, das an der Schule üblich war, aber innerlich nicht zu mir passte.

Genau das machte den Konflikt aus. Er spielte sich nicht nur zwischen mir und den Schüler:innen ab. Er spielte sich auch zwischen mir und meinem eigenen Anspruch ab. Ich wollte guten Unterricht machen. Natürlich Musik lebendig werden lassen. Und ich wollte neugierig machen. Stattdessen stand ich dort und hatte das Gefühl, vor allem Klöppel zu verwalten, Regelverstöße zu stoppen und kleine Streitigkeiten um Instrumente zu klären.

Das kratzte am Selbstbild.

Gerade als Lehrerin habe ich Konflikte schnell persönlich genommen. Wenn eine Situation nicht gelang, fragte ich mich nicht nur: Was ist hier los? Ich fragte mich auch schnell: Was stimmt hier nicht? Was kann ich ändern? Bin ich nicht klar genug? Nicht streng genug? Nicht souverän genug?

Heute würde ich sagen: Dieser Konflikt zeigte mir eine innere Spannung, die ich vorher vielleicht noch übergehen konnte. Die Spannung zwischen Anpassung und eigener Haltung. Zwischen dem, was an der Schule üblich war, und dem, was ich für sinnvoll hielt. Zwischen dem Wunsch, die Situation irgendwie in den Griff zu bekommen, und dem Gefühl, dass dieser Weg gar nicht meiner war.

Genau deshalb hat mich dieser Konflikte weitergebracht. Nicht, weil er angenehm war, das war er ganz bestimmt nicht. Sondern weil er sichtbar gemacht hat, wo etwas nicht mehr gestimmt hat. Wo ich funktioniert habe, obwohl innerlich längst Widerspruch entstanden war.

Dieser Konflikt fragte mich nicht freundlich. Er war laut, störend und unbequem.

Aber er stellte mir eine Frage, die wichtig wurde:

Will ich weiter versuchen, eine Form auszufüllen, die nicht zu mir passt — oder nehme ich ernst, dass dieser Widerstand mir etwas zeigen will?

Christa hält sich die Ohren zu, weil es so laut ist

Worum es in diesem Konflikt wirklich ging

An der Oberfläche sah dieser Konflikt ziemlich eindeutig aus: Drei Schüler störten den Musikunterricht. Sie hielten sich nicht an die Regeln. Sie schlugen mit den Klöppeln auf ihre eigenen Glockenspiele und auf die Instrumente der anderen. Der Unterricht konnte so nicht stattfinden.

Das stimmte auch.

Aber es war nicht die ganze Wahrheit.

Wenn wir Konflikte nur an der Oberfläche betrachten, landen wir schnell bei Schuldfragen. Wer hat angefangen? Wer hat gestört? Und wer hat sich nicht an die Regeln gehalten? Wer muss sich ändern?

Diese Fragen sind manchmal wichtig. Aber sie reichen nicht aus, wenn wir verstehen wollen, warum ein Konflikt überhaupt entsteht und warum er uns so beschäftigt.

In dieser Musikstunde ging es nicht nur um Disziplin. Es ging um Passung. Um Erwartungen, Bedürfnisse, Kontrolle. Und um die Frage, ob ich eine Unterrichtsform weiter durchsetzen wollte, hinter der ich innerlich nicht stand.

Die Schule hatte eine klare Vorstellung: In Klasse 7 werden Noten mit Glockenspielen gelehrt und gelernt. Das war üblich. Das wurde von den Musiklehrkräften so erwartet. Also soll es auch funktionieren.

Die Schüler hatten offenbar eine andere Wirklichkeit. Für sie waren die Glockenspiele nicht zuerst ein Weg zum Notenlernen, sondern Dinge, mit denen man Geräusche machen konnte. Sofort. Laut. Lustig. Störend. Vielleicht auch ein bisschen provozierend.

Da hätte ich als Lehrkraft ansetzen können mit kreativen Unterrichtsideen, mit interessanten Methoden zu musizieren, Musik zu erleben zu gestalten, zu erleben. 💚

Aber so weit war ich damals noch nicht. 😏

Ich wollte Unterricht ermöglichen. Ich wollte Ordnung herstellen. Und Ich wollte der schulischen Erwartung gerecht werden. Erst langsam wuch mein Gedanke: Dieser Weg passt nicht. Nicht zu mir. Nicht zu dieser Klasse. Und nicht zu meinem Verständnis von Musikunterricht, das an die Vorstellungen des Deutschen Musikrats angelehnt ist.

Genau dort lag der tiefere Konflikt.

Es war kein einfacher Konflikt zwischen „Lehrerin will Ruhe“ und „Schüler wollen stören“. Es war ein Konflikt zwischen unterschiedlichen Bedürfnissen und Erwartungen. Ich brauchte Struktur, Konzentration und Sinn. Die Schüler brauchten Bewegung, Beteiligung, und auch eine andere Form von Zugang. Die Schule erwartete eine bestimmte Methode. Und mein Inneres meldete leise, aber deutlich: So stimmt es für mich nicht.

Heute würde ich sagen: Der Konflikt war ein Signal. 🎉

Er zeigte mir, dass etwas nicht zusammenpasste. Und zwar nicht nur im Verhalten einzelner Schüler, sondern im gesamten Gefüge. Methode, Lerngruppe, Erwartung, Beziehung und eigene Haltung liefen nicht in dieselbe Richtung.

Das ist aus meiner Sicht eine der wichtigsten Erkenntnisse über Konflikte: Sie zeigen sich, haben aber auch viele Aspekte, die im Unsichtbaren und Verborgenen bleiben. Und der laute Moment ist oft nur der Punkt, an dem etwas hörbar wird, was vorher schon nicht gestimmt hat.

In dieser Stunde wurden gleich mehrere Konflikte hörbar. Der Konflikt zwischen mir und einzelnen Schülern. Der Konflikt unter den Schülern, weil Grenzen überschritten wurden. Und der Konflikt in mir selbst, weil ich spürte, dass ich mich von meiner eigenen Haltung entfernte.

Der äußere Konflikt hat bei mir zu einem inneren Konflikt geführt.
Und dieser innere Konflikt war rückblickend für mich entscheidend.

Er brachte mich dazu, nicht nur zu fragen: Wie bekomme ich diese Klasse in den Griff?

Sondern: Was macht diese Situation eigentlich so schwierig? Was zeigt sich hier? Und was muss ich verändern, damit ich wieder handlungsfähig werde?

Damit wurde aus einer Störung eine Frage. Und aus dieser Frage begann Veränderung.

Christa hat eine Idee

Wie dieser Konflikt meine Richtung veränderte

Der Konflikt war damals nicht angenehm. Ich habe ihn nicht sofort als Chance gesehen. Ich stand nicht im Musikraum und dachte: Wunderbar, hier beginnt meine persönliche und berufliche Weiterentwicklung.

So funktionieren Konflikte meistens nicht.

Zuerst verunsichern sie. Sie machen eng. Sie kosten Kraft. Stellen Fragen, auf die man noch keine Antwort hat. Und manchmal treffen sie genau die Stelle, an der man selbst ohnehin zweifelt.

Aber manche Konflikte bleiben.

Nicht als Drama. Sondern als innere Irritation. Als Erfahrung, die sich nicht einfach abhaken lässt. Dieser Konflikt mit den Glockenspielen war für mich so eine Erfahrung. Er war nicht der einzige Anlass, aber er wurde zu einem Auslöser. Ich wollte verstehen, woher schwierige Situationen in Schule kommen. Warum Unterricht manchmal kippt. Warum manche Störungen nicht einfach mit mehr Konsequenz zu lösen sind. Und was Lehrkräfte tun können, damit Unterricht möglichst störungsfrei und zugleich lebendig gelingen kann.

Aus diesen Fragen entstand später meine Promotion zum Thema „Umgang mit schwierigen Situationen an Schule“.

Das war ein wichtiger Schritt. Denn ich begann, Störungen und Konflikte nicht mehr nur als etwas zu betrachten, das weg muss. Ich begann, sie als etwas zu untersuchen, das eine Botschaft enthält. Nicht immer eine angenehme. Nicht immer eine leicht verständliche. Aber oft eine wichtige.

Der ursprüngliche Konflikt mit den Glockenspielen veränderte also meinen Blick.

Ich fragte nicht mehr nur: Wer stört? Wer hält sich nicht an Regeln? Wer muss sich ändern?

Ich fragte zunehmend: Was macht diese Situation schwierig? Welche Bedingungen tragen dazu bei? Welche Rolle spielen Methode, Beziehung, Raum, Erwartung, Haltung und Bedürfnisse? Und was braucht es, damit Menschen wieder handlungsfähig werden?

Das war auch mein Weg zur Mediation. Ich wollte verstehen, wie Konflikte gut gelöst werden können. Dort fand ich vieles, was mir in dieser Musikstunde gefehlt hatte: Sprache, Haltung, Souveränität und den Mut, Konflikte nicht nur zu beenden, sondern zu verstehen.

Die Mediation half mir, nicht sofort nach Schuld zu suchen, sondern nach Interessen, Bedürfnissen und möglichen nächsten Schritten. Sie zeigte mir, dass Klarheit und Verstehen keine Gegensätze sind. Dass Grenzen wichtig bleiben. Und dass echte Veränderung oft erst möglich wird, wenn wir aufhören, nur an der Oberfläche zu reparieren.

Für mich persönlich bedeutete das auch: mehr Mut zu meiner eigenen Haltung.

Ich muss nicht jeden Unterricht so machen, wie er immer gemacht wurde. Ich darf meine eigenen Vorstellungen ernster nehmen. Wow, und ich darf fragen, was zu mir passt, was zur Lerngruppe passt und was dem Lernen wirklich dient. Und ich darf anerkennen, dass auch meine eigenen Bedürfnisse im Unterricht eine Rolle spielen: nach Sinn, Klarheit, Beziehung und einem Unterricht, hinter dem ich stehen kann.

So wurde aus einem Konflikt ein beruflicher Weg.

Rückblickend kann ich sagen: Dieser Konflikt hat mich nicht kleiner gemacht. Er hat mich gezwungen, genauer hinzuschauen. Und dadurch hat er meine Richtung verändert.

„Ein Konflikt bringt uns weiter, wenn wir nicht nur fragen, wer stört,
sondern was sich in der Störung zeigt.“
Dr. Christa D. Schäfer

Warum Konflikte uns weiterbringen können

Konflikte wollen uns etwas sagen. Viele Konflikte verletzen. Die meisten Konflikte kosten Kraft. Manche überfordern. Oder sie hinterlassen Spuren, die nicht sofort wieder verschwinden. Auch mein Konflikt im Musikunterricht war damals nicht angenehm. Er hat mich verunsichert, geärgert und an mir selbst zweifeln lassen.

Aber er hat etwas in Bewegung gebracht.

Genau darin liegt für mich bis heute die Kraft von Konflikten. Sie unterbrechen das Gewohnte. Sie zeigen uns, wo etwas nicht mehr stimmt. Und sie machen sichtbar, was wir vorher vielleicht übergangen haben: eigene Bedürfnisse, unausgesprochene Erwartungen, unpassende Strukturen, innere Widerstände oder alte Muster.

Ein Konflikt fragt nicht höflich, ob gerade ein guter Zeitpunkt für Veränderung ist.

Er ist einfach da.

Und gerade deshalb kann er wichtig werden. Nicht, weil er bequem ist. Sondern weil er uns zwingt, Stellung zu beziehen. Will ich so weitermachen? Will ich mich weiter anpassen? Oder nur dafür sorgen, dass äußerlich wieder Ruhe ist? Oder bin ich bereit zu fragen, was dieser Konflikt mir wirklich zeigt?

Der Konflikt mit den Glockenspielen hat mir auf jeden Fall gezeigt, dass ich schwierige Situationen nicht vorschnell als Störung abtun möchte. Natürlich braucht es Regeln und Grenzen. Natürlich darf Verhalten nicht alles bestimmen. Aber wenn ich nur frage, wie ich eine Störung möglichst schnell beende, verpasse ich vielleicht die wichtigste Frage:

Wofür ist dieser Konflikt ein Hinweis?

Für mich wurde daraus ein Grundsatz, der meine Arbeit bis heute prägt: Konflikte wollen nicht nur gelöst werden. Sie wollen verstanden werden. Nicht endlos. Nicht theoretisch und ohne Klarheit. Aber so, dass aus dem Verstehen neue Handlungsmöglichkeiten entstehen.

Manchmal bringt uns ein Konflikt weiter, weil wir danach klarer sprechen. Mitunter bringt uns ein Konflikt weiter, weil wir anschließend früher Grenzen setzen. Manchmal, weil wir genauer zuhören. Oder weil wir erkennen, dass wir nicht für alles verantwortlich sind. Und manchmal, weil wir endlich den Mut finden, unserer eigenen Haltung zu vertrauen.

Mein Konflikt im Musikunterricht hat mich nicht sofort souveräner gemacht. Er hat mich erst einmal irritiert. Aber genau diese Irritation war wichtig. Sie wurde zu einer Frage. Die Frage wurde zu Forschung. Die Forschung führte mich weiter zur Mediation. Und die Mediation veränderte meinen Blick auf Konflikte dauerhaft.

Heute arbeite ich seit vielen Jahren mit Mediation, Konfliktklärung, Schulentwicklung und Demokratiepädagogik. Und immer wieder erlebe ich: Der erste Blick auf einen Konflikt ist selten das gesamte Bild.

Der erste Blick sagt: Da stört jemand. Da ist jemand schwierig. Da läuft etwas falsch.

Der zweite Blick fragt: Was steckt dahinter? Welche Bedürfnisse werden nicht gesehen? Welche Erwartungen prallen aufeinander? Gibt es Grenze, die überschritten werden? Welche Vereinbarung braucht es jetzt? Und was kann aus dieser schwierigen Situation entstehen?

Vielleicht ist genau das die wichtigste Erkenntnis aus dieser Musikstunde: Konflikte sind nicht nur Hindernisse. Sie können Wegweiser sein.

Nicht immer. Nicht automatisch. Aber dann, wenn wir bereit sind, genauer hinzuschauen.

Dieser Blogartikel ist mein eigener Beitrag zu meiner Blogparade „Ein Konflikt, der mich weitergebracht hat“, die ich am [DATUM EINFÜGEN] gestartet habe. Ich lade dich herzlich ein, ebenfalls mitzuschreiben. Vielleicht gab es auch in deinem Leben einen Konflikt, der dich zunächst verunsichert, geärgert oder herausgefordert hat – und der dir rückblickend doch etwas Wichtiges gezeigt hat.

Hier findest du alle Informationen zur Blogparade und dazu, wie du mitmachen kannst: [LINK EINFÜGEN]

Denn Konflikte gehören zum Leben. Aber sie müssen uns nicht nur Kraft kosten. Manchmal bringen sie uns auch weiter.

„Konflikte kosten Kraft. Aber manchmal schenken sie uns
genau die Klarheit, die wir vorher nicht hatten.“
Dr. Christa D. Schäfer

Christa fragt sich: Welcher Konflikt hat dich weitergebracht?

Schreib mir, welcher Konflikt dich weitergebracht hat

Dieser Blogartikel ist im Rahmen meiner Blogparade entstanden. Angeregt durch Judith Peters, der ich durch „The Content Society“ und die Aktion VIP (Very Important Blogger) sehr verbunden bin, habe ich mich 2026 erstmals entschieden eine Blogparade durchzuführen, und bin schon ganz gespannt …

Dieser Blogartikel ist mein eigener Beitrag zu meiner Blogparade „Welcher Konflikt hat dich weitergebracht?“, die ich am 06. Juli gestartet habe, und die bis Anfang September 2026 läuft.

Ich lade dich herzlich ein, mitzuschreiben. Vielleicht gab es auch in deinem Leben einen Konflikt, der dich zunächst verunsichert, geärgert, verletzt oder herausgefordert hat. Einen Konflikt, den du damals nicht gebraucht hättest. Und der dir rückblickend doch etwas gezeigt hat. Und vielleicht sogar dein Leben verändert hat.

Das kann ein Konflikt in der Schule gewesen sein, in der Familie, im Beruf, im Ehrenamt, in einer Freundschaft, in einem Team oder auch ein innerer Konflikt. Wichtig ist nicht, dass am Ende alles perfekt gelöst wurde. Wichtig ist die Frage: Was hast du daraus gelernt? Was hat sich verändert?

Vielleicht hast du gelernt, klarer zu sprechen. Früher Grenzen zu setzen. Besser zuzuhören. Dich nicht mehr für alles verantwortlich zu fühlen. Deine eigene Haltung ernster zu nehmen. Oder Konflikte nicht mehr nur als Störung zu sehen, sondern als Hinweis.

Hier findest du alle Informationen zu meiner Blogparade und wie du mitmachen kannst …

Ich freue mich auf viele persönliche, fachliche, nachdenkliche und vielleicht auch überraschende Beiträge und Kommentare.

„Konflikte gehören zum Leben.
Sie zeigen uns neue Wege.“
Dr. Christa D. Schäfer

👉 Ich freue mich auf deine Teilnahme an dieser Blogparade.

Viel Spaß beim Schreiben wünscht dir Christa 💚🍀

Hier schreibt:

Aktuelles:

Mein neuer Mini-Kurs ist da🎉
Check & Erfolg: Der Konflikt-Tango💃 Konfliktgespräche gut führen

Folge mir auf:

Mein neustes Produkt für dich:

Bald beginnt die Ausbildung zur Schulmediation. Kursstart in diesem Jahr: 30.03.2023

Hier geht es zur Anmeldung:

Schulmediationsausbildung

 

Kategorien:

Wenn dir der Artikel gefallen hat, dann teile ihn gerne:

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Weitere Artikel

Schulabsentismus in Pandemiezeiten

Dass Kinder und Jugendliche der Schule fern bleiben, ist kein neues Phänomen. Schon lange vor Pandemiebeginn war Schulabsentismus ein großes Thema. Aber seitdem die Ausnahmesituation mit Covid-19 zum Dauerzustand geworden ist, haben die Zahlen in Bezug auf Schulabsentismus massiv zugenommen.

Weiterlesen »
Bild von 3 Holz-Pinocchios, die lange Nasen haben

Das Pinocchio-Syndrom: Wenn Lügen ein Problem ist

Der Begriff „Pinocchio-Syndrom“ wird häufig verwendet, um das Verhalten von Menschen zu beschreiben, die Schwierigkeiten haben, die Wahrheit zu sagen. Oder die dazu neigen, häufig zu lügen, möglicherweise aus Angst, Scham oder anderen Gründen. Lies hier wie man mit Personen gut umgehen kann, die das Pinoccio-Syndrom haben.

Weiterlesen »

News von Christa

Melde dich hier zu meinem Newsletter an.

Marketing von

Logo