Ich mag Schulmediation. Sehr sogar. Ich sehe jeden Tag, was sie möglich macht: Kinder, die gehört werden. Konflikte, die nicht eskalieren. Schulen, die friedlicher werden. Und trotzdem bleibt ein ungutes Gefühl. Denn so viel wir erleben – so wenig machen wir sichtbar. Und genau deshalb braucht es Evaluation und Schulmediation – Wirkung sichtbar machen.
Nicht aus Misstrauen, sondern aus Verantwortung. Wenn wir wollen, dass Schulmediation mehr ist als ein engagiertes Projekt auf Zeit, müssen wir zeigen, was sie bewirkt. Für Kinder. Für Schulen. Für das Miteinander.
Inhalt
Der konkrete Anlass für diesen Artikel war eine Anfrage aus einer Grundschule. Eine Schulsozialpädagogin wollte nicht einfach „weitermachen wie bisher“, sondern innehalten und hinschauen. Sie wollte wissen, wer an ihrer Schule vom Schülermediationsprojekt profitiert. Ob sich für Kinder etwas grundlegend verändert. Und ob Lehrpersonen entlastet werden. Und ferner, ob es Wirkungen gibt, die über den Moment der Mediation hinausreichen.
Diese Anfrage hat mich sehr gefreut. Und sie hat zugleich etwas offengelegt, das mich schon lange beschäftigt: Wir reden viel über Schulmediation – aber wir schauen viel zu selten systematisch auf ihre Wirkung.
Schulmediation, noch lange kein Alltag
So selbstverständlich, wie Schulmediation in Fachkreisen oft klingt, ist sie im schulischen Alltag keineswegs angekommen. In vielen Schulen ist sie kein fest verankerter Bestandteil der Schulkultur, sondern ein Projekt – abhängig von engagierten Einzelpersonen, zeitlich befristet, manchmal fragil.
Das hat viele Gründe: Zeitmangel, Personalknappheit, fehlende Ressourcen, wechselnde Zuständigkeiten oder auch Unsicherheiten im Kollegium. Nicht jede Schule verfügt über ausgebildete Mediator:innen, nicht jede Schulleitung kann oder möchte den Raum dafür schaffen. Und oft fehlt schlicht die Erfahrung, wie Mediation konkret in den Alltag integriert werden kann.
Gleichzeitig zeigt die Praxis: Dort, wo Schulmediation Fuß fasst, verändert sich etwas. Die Vorteile von Schulmediation werden deutlich. Manchmal leise, manchmal sehr deutlich. Konflikte werden anders wahrgenommen. Kinder erleben, dass sie gehört werden. Lehrkräfte berichten von Entlastung. Und Schulen entwickeln nach und nach eine andere Haltung im Umgang mit Streit.
Doch genau hier liegt das Dilemma: Solange diese Wirkungen überwiegend erzählt, aber selten evaluiert werden, bleibt Schulmediation angreifbar. Sie gilt schnell als „nice to have“, als Zusatzangebot, das man kürzen kann, wenn Ressourcen fehlen. Ohne Daten, ohne Rückmeldungen aus verschiedenen Perspektiven, ohne sichtbare Wirkung bleibt vieles im Ungefähren.
Wären gute Evaluationen vorzuweisen, so würden die 10 Schritte zur Einführung der Schulmediation an vielen Schulen schneller Wirklichkeit werden können.
Dabei ist gerade Schulmediation ein Feld, das von bewusster Reflexion profitiert. Nicht, um sich zu rechtfertigen – sondern um zu verstehen, was trägt, was wirkt und was weiterentwickelt werden sollte. Eine Evaluation kann hier zum Schlüssel werden. Nicht als Kontrolle, sondern als Einladung zum Lernen.
Was mit Evaluation überhaupt gemeint ist – und was nicht
Sobald das Wort Evaluation fällt, gehen bei vielen innerlich die Alarmglocken an. Zu groß ist die Sorge, dass es um Kontrolle geht, um Bewertung, um ein weiteres Instrument von außen, das Druck erzeugt. Gerade in Schulen, die ohnehin am Limit arbeiten, ist diese Reaktion absolut nachvollziehbar.
Deshalb ist es wichtig, hier sehr klar zu sein:
Evaluation in der Schulmediation ist kein Kontrollinstrument.
Sie ist auch keine Bewertung einzelner Personen oder ein Leistungstest für Schülermediator:innen, Schulsozialarbeit oder Lehrkräfte.
Im Kern geht es um etwas anderes, um gemeinsames Hinschauen.
Darum, Erfahrungen zu sammeln, Wirkungen sichtbar zu machen und daraus zu lernen.
Eine gute Evaluation fragt nicht: „War das gut oder schlecht?“
Sondern:
- Was hat sich verändert?
- Für wen?
- In welchen Situationen?
- Und was braucht es, damit Mediation an dieser Schule weiter wachsen kann?
Gerade weil Schulmediation oft auf Haltung, Beziehung und Vertrauen basiert, braucht sie Formen der Reflexion, die diese Qualität ernst nehmen. Evaluation kann dabei helfen, Unsichtbares sichtbar zu machen: leise Verschiebungen im Umgang miteinander, mehr Sicherheit bei Kindern, weniger Eskalationen – Dinge, die im Alltag schnell untergehen.
Verstanden als Lerninstrument stärkt Evaluation nicht nur das Projekt, sondern die gesamte Schulgemeinschaft. Sie schafft Klarheit, Orientierung und – nicht zu unterschätzen – Wertschätzung für all diejenigen, die diese Arbeit tragen.
Der Mehrwert von Schulmediation
Wenn Schulen beginnen, sich mit Evaluation zu beschäftigen, stellt sich schnell die Frage: Was genau wollen wir eigentlich wissen?
Der Mehrwert von Schulmediation lässt sich nicht an einer einzigen Kennzahl festmachen. Er zeigt sich auf unterschiedlichen Ebenen – und oft erst im Zusammenspiel.
Eine zentrale Frage lautet: Wer profitiert eigentlich von Schulmediation?
Die Schülermediator:innen selbst
Kinder und Jugendliche, die zu Schülermediator:innen ausgebildet werden, entwickeln häufig Kompetenzen, die weit über den Schulhof hinausreichen: Zuhören, Perspektivwechsel, Selbststeuerung, Verantwortungsübernahme. Manche erleben zum ersten Mal, dass sie etwas können, das für andere wichtig ist. Diese Erfahrungen prägen – manchmal länger, als uns bewusst ist.
Die Streitenden
Für Kinder, die eine Mediation erleben, kann sich etwas Grundlegendes verändern: Sie werden gehört, ihre Sicht zählt, Lösungen entstehen nicht von oben, sondern gemeinsam. Für manche ist das ein Schlüsselmoment – ein erster Konflikt, der nicht mit Schuldzuweisung endet, sondern mit Verständigung.
Das pädagogische Personal
Lehrkräfte, Schulsozialarbeit und Schulleitung profitieren oft indirekt, aber spürbar. Wenn Konflikte frühzeitig bearbeitet werden, entlastet das den Unterricht, reduziert Eskalationen und schafft Freiräume. Gleichzeitig verändert sich die Haltung: Konflikte werden nicht nur als Störung erlebt, sondern als Teil von Lernprozessen.
Die Schule als Ganzes
Schulmediation wirkt auf die Kultur. Sie sendet eine klare Botschaft: Konflikte dürfen sein – und sie sind lösbar. Diese Haltung prägt den Umgang miteinander, stärkt Vertrauen und fördert Beteiligung. Auch Mitarbeitende, die nicht direkt in pädagogische Prozesse eingebunden sind, nehmen diese Veränderung wahr.
Genau diese unterschiedlichen Wirkebenen gilt es in einer Evaluation ernst zu nehmen. Nicht, um alles zu messen, sondern um die richtigen Fragen zu stellen. Denn nur wer weiß, wo Schulmediation wirkt, kann sie gezielt stärken und weiterentwickeln.
Wer befragt werden sollte – Schule als Ganzes denken
Um den Mehrwert von Schulmediation realistisch abzubilden, braucht es verschiedene Perspektiven:
- Aktuelle Schülermediator:innen – Kompetenzentwicklung, Selbstwirksamkeit, Alltagserfahrungen
- Ehemalige Streitschlichter:innen – langfristige Wirkung, biografische Spuren
- Schüler:innen nach einer Mediation – Veränderungen, Beziehung, Sicherheit
- Lehrkräfte – Entlastung, Klassenklima, Umgang mit Konflikten
- Schulsozialarbeit / Beratungslehrkräfte – Prozesssicht, Prävention, Nachhaltigkeit
- Schulleitung – strukturelle Wirkung, Schulentwicklung
- Verwaltung & Hausmeisterei – Alltagsperspektive, Atmosphäre
- Eltern (optional) – Wirkung über die Schule hinaus
Nicht Vollständigkeit ist entscheidend, sondern ein sinnvoller, gut ausgewählter Mix.
Evaluation praktisch gedacht: Methoden, die funktionieren
Quantitative Befragungen
Kurze, strukturierte Fragebögen mit Skalenfragen liefern schnell ein erstes Bild. Sie zeigen Tendenzen: Wird das Angebot genutzt? Fühlen sich Beteiligte sicherer? Wird das Projekt als hilfreich erlebt? Quantitative Daten sind gut vergleichbar, leicht auszuwerten und besonders geeignet, um Entwicklungen über einen längeren Zeitraum sichtbar zu machen.
Qualitative Fragen
Offene Fragen ergänzen Zahlen um Bedeutung. Sie geben Raum für Erfahrungen, Einschätzungen und persönliche Wahrnehmungen. Gerade bei Schulmediation zeigen sich viele Wirkungen erst in Worten: in kleinen Geschichten, in konkreten Situationen, in individuellen Lernmomenten. Qualitative Antworten machen sichtbar, warum etwas wirkt.
Interviews
Kurze Interviews – etwa mit ehemaligen Streitschlichter:innen, Lehrkräften oder der Schulleitung – ermöglichen Vertiefung. Sie helfen, Zusammenhänge zu verstehen und Wirklogiken nachzuzeichnen. Interviews müssen nicht lang sein: Schon 20 Minuten können wertvolle Einblicke liefern, die in Fragebögen nicht auftauchen.
Digitale Kurzabfragen
Tools wie Mentimeter oder Online-Umfragen senken die Hürde erheblich. Sie lassen sich spontan einsetzen, etwa in Konferenzen oder Projekttreffen, und liefern sofort Ergebnisse. Gerade für Schulen, die wenig Zeit haben, sind sie ein praktikabler Einstieg in Evaluation.
Schülermediator:innen als Co-Forschende
Ein besonders partizipativer Ansatz ist es, die Schülermediator:innen selbst in die Befragung einzubeziehen. Sie können Fragen erklären, Interviews begleiten oder Rückmeldungen sammeln. Das stärkt Beteiligung, Verantwortungsgefühl und macht Evaluation selbst zu einem Lernprozess.
Einfach anfangen: Wie Schulen ins Tun kommen
Der größte Fehler bei Evaluation ist oft, zu groß zu denken. Viele Schulen warten auf den perfekten Moment, auf ausreichend Zeit, auf externe Expertise – und beginnen deshalb gar nicht. Dabei ist gerade bei Schulmediation das schrittweise Vorgehen der Schlüssel.
Ein guter Start ist, mit einer einzigen Zielgruppe zu beginnen. Das können zum Beispiel die aktuellen Streitschlichter:innen sein. Ihre Rückmeldungen geben schnell Aufschluss darüber, was trägt, wo Unsicherheiten liegen und wie die Ausbildung im Alltag wirkt. Von dort aus kann der Blick später erweitert werden – etwa auf Streitende oder das Kollegium.
Hilfreich ist es, niedrigschwellige Formate zu wählen. Kurze Fragebögen, digitale Abfragen oder ein paar offene Fragen reichen für den Anfang völlig aus. Entscheidend ist nicht die Menge der Daten, sondern die Bereitschaft, zuzuhören und die Ergebnisse ernst zu nehmen.
Ein besonders starker Ansatz ist es, Schülermediator:innen selbst einzubeziehen. Wenn Kinder bei der Befragung unterstützen, Fragen erklären oder Rückmeldungen sammeln, wird Evaluation zu Partizipation. Sie erleben, dass ihre Arbeit wichtig ist – und dass ihre Meinung zählt.
Wichtig ist auch: Eine Evaluation darf wachsen. Sie muss nicht alles auf einmal erfassen. Viel hilfreicher ist es, regelmäßig innezuhalten, Erfahrungen zu sammeln und daraus kleine nächste Schritte abzuleiten. So wird Evaluation Teil der Schulentwicklung – nicht als Zusatzaufgabe, sondern als Haltung.
Und vielleicht ist das der wichtigste Punkt: Einfach anfangen heißt, Verantwortung zu übernehmen für das, was bereits da ist. Für das Engagement der Kinder. Und für die Zeit der Lehrkräfte. Also für eine Konfliktkultur, die mehr verdient als nur gute Absichten.
Evaluation konkret: 3 Fragebögen, die Wirkung sichtbar machen
Evaluation wird dann hilfreich, wenn sie gut fragt. Nicht kompliziert, nicht überfordernd – sondern klar, wertschätzend und anschlussfähig an den Schulalltag. Im Folgenden stelle ich drei Fragebögen vor, die ich für die Evaluation der Mediationspraxis in Schule entwickelt habe und empfehle. Sie bildet unterschiedliche Perspektiven ab, die der Schülermediator:innen, die der Streitenden und die der gesamten Schülerschaft.
Alle Skalenfragen können z. B. auf einer 5-stufigen Skala beantwortet werden
(stimme gar nicht zu – stimme voll zu).
A. Fragebogen für aktuelle und ehemalige Schülermediator:innen
Kurze Einleitung (für den Fragebogen):
Mit diesem Fragebogen möchten wir erfahren, wie du die Ausbildung und deine Tätigkeit als Schülermediator:in erlebt hast und was du daraus für dich mitgenommen hast. Deine Antworten helfen uns, das Projekt weiterzuentwickeln.
Quantitative Fragen
- Die Ausbildung hat meine Kommunikationsfähigkeit verbessert.
- Ich fühle mich sicherer im Umgang mit Konflikten.
- Ich habe gelernt, Verantwortung zu übernehmen.
- Meine Tätigkeit als Streitschlichter:in hat mein Selbstvertrauen gestärkt.
- Ich habe das Gefühl, mit meiner Arbeit etwas für das Schulklima bewirkt zu haben.
- Die Ausbildung hilft mir auch außerhalb der Schule (z. B. in Freundschaften, Familie).
- (für Ehemalige) Die Ausbildung hat meinen weiteren Bildungs- oder Berufsweg beeinflusst.
- Ich würde die Ausbildung anderen Schüler:innen empfehlen.
Qualitative Fragen
- Welche Fähigkeiten hast du durch die Ausbildung besonders gelernt?
- Gibt es eine Situation, in der du gemerkt hast, dass dir die Ausbildung im Leben geholfen hat?
- (für Ehemalige) Hat die Tätigkeit als Streitschlichter:in deine spätere Entwicklung beeinflusst? Wenn ja, wie?
- Was sollte an der Ausbildung oder am Projekt verbessert werden?
B. Fragebogen für Schüler:innen, die an einer Mediation teilgenommen haben
Kurze Einleitung:
Wir möchten wissen, wie du die Mediation erlebt hast. Deine Antworten helfen uns, die Streitschlichtung für andere Kinder weiter zu verbessern.
Quantitative Fragen
- Nach der Mediation ging es mir besser als davor.
- Ich habe mich während der Mediation sicher gefühlt.
- Die Schülermediator:innen waren fair und neutral.
- Ich konnte meine Sicht gut erklären.
- Wir haben eine Lösung gefunden, mit der ich zufrieden bin.
- Die Lösung hat im Alltag gut funktioniert.
- Nach der Mediation ist der Umgang mit der anderen Person besser geworden.
Qualitative Fragen
- Was war nach der Mediation anders als vorher?
- Was hat dir während der Mediation am meisten geholfen?
- Wenn etwas nicht gut funktioniert hat: Woran lag das aus deiner Sicht?
- Was würdest du anderen Kindern sagen, die überlegen, eine Mediation zu machen?
C. Fragebogen für Schüler:innen der gesamten Schule
Dieser Fragebogen eignet sich gut, um die Schulkultur insgesamt in den Blick zu nehmen – auch bei Kindern, die selbst noch keine Mediation erlebt haben.
Kurze Einleitung:
In unserer Schule gibt es Schülermediator:innen. Wir möchten wissen, wie du das erlebst und wie du Konflikte an unserer Schule wahrnimmst.
Quantitative Fragen
- Ich weiß, was Schülermediator:innen an unserer Schule machen.
- Ich weiß, wo ich Hilfe bekomme, wenn ich Streit habe.
- In unserer Schule wird fair mit Konflikten umgegangen.
- Ich finde es gut, dass Schüler:innen anderen bei Streit helfen.
- Ich fühle mich an unserer Schule sicher.
- Ich glaube, dass Konflikte bei uns gelöst werden können.
Qualitative Fragen
- Was findest du gut daran, dass es Schülermediator:innen gibt?
- Was könnte an unserer Schule im Umgang mit Streit noch besser werden?
- Wenn du einen Wunsch hättest: Was sollte sich beim Thema Streit an unserer Schule ändern?
Diese drei Fragebögen zeigen exemplarisch, wie Evaluation wertschätzend, schülergerecht und wirkungsorientiert gestaltet werden kann. Sie machen sichtbar, was Schulmediation leistet – und geben zugleich Hinweise darauf, wo Entwicklung möglich ist.
💛 Hast du an deiner Schule euer Schulmediationsprojekt bereits evaluiert?
💫 Seid ihr in der Planung zur Evaluation eures Schulmediationsprojektes?
✨ Oder sucht ihr Unterstützung beim Evaluationsvorhaben an deiner Schule?
Dann schreib mir gerne, und wir schauen, ob wir zusammenkommen können.
Beste Grüße von Christa 💖
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2 Antworten
Liebe Christa,
ich arbeite als Kinder- und Jugendsozialarbeiterin an einer Schule und bilde bei uns auch SuS zu Streitschlichter*innen aus. Wir haben zwar noch nie evaluiert (ist aktuell auch nicht geplant), ich sehe aber an den Zahlen der Kinder, die noch zu mir zum Streit klären kommen, dass es einfach sehr unterstützend ist (Stand heute seit Schuljahresbeginn: 4 Kinder, beim Start war die Anzahl 3-stellig). Auch melden die Lehrer mir zurück, dass es in den Pausen seitdem sehr viel ruhiger ist.
Es lohnt sich also, die Zeit in die Ausbildung der Kinder zu investieren, sie machen einen wirklich tollen Job 🙂
Viele herzliche Grüße
Hallo Bettina,
wie schön, das zu lesen – danke dir fürs Teilen deiner Erfahrungen 💛
Gerade dein Blick auf die deutlich gesunkene Zahl der Kinder, die noch zu dir kommen, spricht für sich. Auch ohne formale Evaluation zeigt sich hier sehr klar, wie wirksam Streitschlichtung sein kann – präventiv, entlastend und stärkend für alle Beteiligten.
Dass auch die Lehrkräfte die ruhigeren Pausen rückmelden, ist ein starkes Signal: Wenn Kinder Verantwortung übernehmen dürfen, verändert sich Atmosphäre ganz konkret.
Und ja: Die Investition in die Ausbildung lohnt sich. Immer. Kinder können so viel mehr, als wir ihnen oft zutrauen – wenn wir ihnen den Raum dafür geben. 😊
Weiterhin viel Spaß als Kinder- und Jugendsozialarbeiterin an der Schule, wünscht dir Christa