Was Jugendworte erzählen

Lolli mit der Aufschrift 67

„„Jugendwörter sind Momentaufnahmen einer Generation.
Sie zeigen, was junge Menschen beschäftigt, verbindet und zum Lachen bringt.
Wir müssen sie nicht alle übernehmen – aber es lohnt sich, ihnen zuzuhören.“
Dr. Christa D. Schäfer

Digga, was reden die denn da?

Bei manchen Jugendwörtern bin ich sofort dabei. Bei anderen denke ich nur: Bitte was? „Digga“ – klar. „Ragebait“ – auch schon gehört. Aber „Gute Käse“, „Schere“ oder einfach nur „67“?

Also habe ich mir die zehn Begriffe genauer angeschaut, die 2026 für das Jugendwort des Jahres nominiert sind. Und dabei wurde schnell klar: Jugendsprache ist viel mehr als ein paar schräge Wörter. Sie erzählt etwas über TikTok, Gaming, Musik, Zugehörigkeit – und darüber, wie schnell sich Sprache verändert.

Müssen Erwachsene jedes Jugendwort kennen? Nein. Aber neugierig sein lohnt sich.

Inhalt

Jugendwort des Jahres – wer hat sich das ausgedacht?

Das Jugendwort des Jahres gibt es tatsächlich schon seit 2008. Ins Leben gerufen wurde die Aktion vom Langenscheidt-Verlag. Seitdem sucht Langenscheidt jedes Jahr nach Begriffen, die die Sprache junger Menschen besonders prägen – mal sind sie nur für kurze Zeit angesagt, mal schaffen sie es erstaunlich dauerhaft in unseren allgemeinen Sprachgebrauch.

Das allererste Jugendwort des Jahres war 2008 übrigens „Gammelfleischparty“ – eine ziemlich wenig schmeichelhafte Bezeichnung für eine Ü-30-Party. Danach folgten unter anderem „hartzen“, „Niveaulimbo“, „Swag“, „YOLO“, „Babo“, „Smombie“, „I bims“ und „Ehrenmann/Ehrenfrau“. Schon beim Lesen dieser Liste wird deutlich: Jugendsprache ist ein wunderbarer Zeitmesser. Manche Wörter hört man heute kaum noch, andere haben längst den Sprung aus der Jugendsprache geschafft. „Cringe“ beispielsweise ist inzwischen wohl auch bei vielen Menschen angekommen, die das Jugendalter deutlich hinter sich gelassen haben.

Interessant ist auch, dass sich die Wahl selbst verändert hat. In den ersten Jahren bestimmte eine Jury das Jugendwort. 2019 wurde kein Jugendwort gekürt. Seit 2020 setzt Langenscheidt stärker auf die Beteiligung junger Menschen selbst und organisiert die Auswahl als mehrstufiges Online-Voting. 2020 gewann „lost“ die erste Wahl nach diesem neuen Verfahren.

Und damit sind wir bei einer Frage, die ich ziemlich wichtig finde: Wenn etwas Jugendwort des Jahres heißt – wer entscheidet eigentlich, welches Wort „gewinnt“? Erwachsene Sprachwissenschaftler:innen? Ein Verlag? Eine Jury? Oder tatsächlich Jugendliche selbst?

Schauen wir uns also an, wie aus unzähligen Worten am Ende genau zehn Kandidaten werden.

Wer bestimmt, was „Jugendsprache“ ist?

Die gute Nachricht zuerst: Das Jugendwort des Jahres wird heute nicht mehr einfach von einer Erwachsenen-Jury ausgesucht. Die Jugendlichen selbst sind gefragt.

Die Wahl 2026 läuft in mehreren Etappen. Seit dem 29. Mai 2026 konnten Jugendliche ihre Vorschläge auf jugendwort.de einreichen. Dabei dürfen durchaus auch Wörter aus dem Englischen, Türkischen, Arabischen oder anderen Sprachen vorgeschlagen werden. Entscheidend ist nicht die Herkunft eines Wortes, sondern ob es tatsächlich im Sprachgebrauch junger Menschen angekommen ist.

Ganz ohne Regeln geht es allerdings nicht. Ein Gremium von PONS Langenscheidt schaut sich die eingereichten Begriffe an und prüft unter anderem, wie häufig sie in der digitalen Welt tatsächlich verwendet werden. Offensichtliche Fake-Einreichungen und gezielt organisierte Kampagnen werden aussortiert. Auch beleidigende, diskriminierende oder sexistische Begriffe kommen nicht in die Auswahl.

Das sorgte 2026 übrigens bereits für Diskussionen. Der Begriff „Mehrzweckeier“ wäre aufgrund der vielen Einreichungen eigentlich unter den Top 10 gelandet. Weil seine Nominierung jedoch auf eine gezielte Reddit-Kampagne zurückging und der Ursprung des Begriffs mit einer persönlichen Beleidigung verbunden war, schloss Langenscheidt ihn von der Wahl aus.

Am 28. Juli 2026 wurden schließlich die zehn Wörter bekanntgegeben, die es in die nächste Runde geschafft haben. Nun wird aus diesen zehn Begriffen gewählt. Am 28. August 2026 stehen die Top 3 fest, anschließend beginnt das finale Voting. Bis zum 28. September 2026 kann für den Sieger abgestimmt werden. Das Jugendwort des Jahres 2026 wird dann am 10. Oktober 2026 bekanntgegeben.

Und wer darf abstimmen? Formal kann grundsätzlich jede:r teilnehmen. Weil das Alter aus Datenschutzgründen nicht überprüft wird, geben die Teilnehmenden es selbst an. Für die Wertung berücksichtigt werden jedoch nur die Einreichungen und Stimmen der 11- bis 20-Jährigen. Schließlich soll ein Jugendwort möglichst von denen gewählt werden, deren Sprache es sein soll.

Natürlich bleibt trotzdem die Frage: Kann eine solche Wahl tatsächlich abbilden, wie Jugendliche in Deutschland sprechen? Wohl kaum vollständig. Jugendsprache unterscheidet sich nach Region, Alter, Freundeskreis, Herkunft, Szene und digitaler Bubble enorm. Für mich ist das Jugendwort deshalb weniger eine wissenschaftlich exakte Bestandsaufnahme als vielmehr eine spannende Momentaufnahme.

Und die Momentaufnahme 2026 hat es in sich.

Denn jetzt kommen wir zu 67, Crashout, Digga, Gute Käse, Schere, Süper und Co.

Die Top 10 der Jugendwörter 2026

Zehn Begriffe haben es 2026 in die engere Auswahl geschafft. Und diese Liste ist sprachlich eine ziemlich wilde Mischung: Da stehen alte Bekannte neben TikTok-Trends, englische Begriffe neben einem türkischen Wort – und sogar eine Zahl hat es geschafft.

67 – oder besser: „six seven“

Beginnen wir gleich mit dem Begriff, bei dem ich zunächst am ratlosesten war: 67. Ausgesprochen wird die Zahlenkombination englisch: „six seven“. Und wer jetzt auf eine tiefere Bedeutung wartet, den muss ich enttäuschen: Es gibt keine.

Genau das gehört offenbar zum Witz. „67“ kann als Reaktion in ganz unterschiedlichen Situationen auftauchen und funktioniert vor allem als Insider: Wer weiß, weiß. Verbreitet hat sich der Ausdruck aus den USA über TikTok, Basketball-Memes und den Song „Doot Doot (6 7)“ des US-Rappers Skrilla.

Ein Wort ohne Bedeutung, das gerade deshalb benutzt wird? Auch das ist Jugendsprache.

Crashout – wenn jemand komplett ausrastet

Crashout kommt aus dem Englischen und bezeichnet einen Moment, in dem jemand die Fassung verliert, emotional explodiert oder völlig überreagiert. Das kann durchaus ernst gemeint sein, wird aber ebenso ironisch für kleine Alltagsdramen benutzt. „Wenn mein Akku gleich ausgeht, geh ich Crashout“ nennt Langenscheidt als Beispiel.

Eigentlich ganz praktisch. Für manche Situationen hatten wir bisher einfach noch kein so kurzes Wort.

Digga – der Klassiker, der einfach nicht verschwinden will

Bei Digga können vermutlich deutlich mehr Erwachsene mitreden. Gemeint ist je nach Situation so etwas wie „Kumpel“, „Bro“ oder „Bruder“. Manchmal dient Digga aber auch einfach als Ausruf: „Digga, was war das denn?“

Interessant finde ich vor allem: Das Wort ist keineswegs eine Erfindung der aktuellen TikTok-Generation. Laut Duden stammt „Digga“ vermutlich aus Hamburg und ist eine mundartliche Form von „Dicker“. Heute ist es längst weit über Norddeutschland hinaus verbreitet.

Ein Jugendwort mit erstaunlich langem Atem.t

Du bist gut genug – vom Song zum Jugendwort

Ein ganzer Satz unter den Jugendwörtern: Du bist gut genug“. Ausgangspunkt ist der gleichnamige Song von KitschKrieg, Shirin David und Blumengarten. Über TikTok und andere soziale Netzwerke verbreitete er sich rasant; daraus entstanden Memes, Remixe und Parodien.

Das finde ich insofern spannend, weil hier gut sichtbar wird, wie Jugendsprache heute entsteht. Es muss gar kein neues Wort erfunden werden. Eine Liedzeile kann aufgegriffen, aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang gelöst und plötzlich zum geflügelten Ausdruck werden.

Gute Käse – bitte was?

„Gute Käse“ war einer der Begriffe, bei denen ich zweimal hingeschaut habe. Gemeint ist schlicht: Das ist richtig gut, das gefällt mir, das feiere ich.

„Der Döner war gute Käse“ wäre also durchaus ein Kompliment. Eine wörtliche Bedeutung hat der Ausdruck nicht. Und auch eine eindeutige Herkunft lässt sich bislang offenbar nicht feststellen. Langenscheidt beschreibt gerade die Absurdität des Ausdrucks als Teil seines Reizes.

Vielleicht muss Sprache manchmal eben gar keinen Sinn ergeben, um zu funktionieren. Gute Käse halt.

Macker – plötzlich wieder jung

Ist es auch nicht. Der Duden führt das Wort auf das Niederdeutsche zurück, wo es ursprünglich „Kamerad“ bedeutete. 2026 erlebt der Macker offenbar ein Comeback. Jugendliche verwenden den Begriff für einen Freund, Boyfriend, Crush, Kumpel oder einfach für irgendeinen Typen – häufig ironisch oder liebevoll.

Bei Macker dachte ich dagegen eher: Moment mal, das ist doch nun wirklich kein neues Jugendwort.

Und genau solche Comebacks finde ich an Sprache besonders schön: Manchmal erfindet eine Generation gar kein neues Wort. Sie nimmt einfach ein altes und macht etwas Neues daraus.

Peak – besser wird es nicht

Peak kennen viele wahrscheinlich aus dem Englischen: Der „peak“ ist der Gipfel oder Höhepunkt. Ganz ähnlich funktioniert der Begriff in der Jugendsprache. Wenn etwas „Peak“ ist, ist es hervorragend, kaum zu übertreffen, sozusagen 10 von 10.

„Das Finale war Peak“ – besser hätte es also kaum sein können.

Ragebait – Hauptsache, du regst dich auf

Ragebait ist für mich einer der interessantesten Begriffe der diesjährigen Auswahl. Zusammengesetzt ist er aus den englischen Wörtern „rage“ für Wut und „bait“ für Köder.

Gemeint sind Beiträge, Videos oder Posts, die ganz bewusst provozieren. Eine steile Behauptung, eine offensichtlich absurde Meinung oder eine gezielte Falschinformation bringt Menschen dazu, sich aufzuregen, zu kommentieren und den Beitrag weiterzuverbreiten. Genau diese Reaktionen sorgen wiederum für Reichweite.

Dass „Ragebait“ nicht nur ein kleines Jugendsprachphänomen ist, zeigt übrigens ein Blick über Deutschland hinaus: Oxford University Press wählte „rage bait“ 2025 zum Word of the Year.

Schere – ich war’s!

Schere schafft etwas, was ich sprachlich ziemlich großartig finde: Aus einem einzigen Wort wird eine komplette Entschuldigung.

Der Ausdruck stammt aus der Gaming-Szene und bedeutet sinngemäß: „Mein Fehler“, „Sorry, das war ich“ oder „Ich gebe zu, dass ich Mist gebaut habe.“ Inzwischen lässt sich die Schere auch außerhalb des Gamings heben. Wer schreibt „Schere, ich habe mich seit drei Wochen nicht gemeldet“, übernimmt zumindest sprachlich die Verantwortung.

Ganz neu ist der Kandidat übrigens nicht: Schere gehörte bereits 2024 zu den Top 3 bei der Wahl zum Jugendwort des Jahres.

Süper – manchmal braucht es nur ein Ü

Und schließlich: Süper. Das Wort stammt aus dem Türkischen und bedeutet – wenig überraschend – „super“.

Zum Jugendtrend wurde es durch ein virales Video eines Ultramarathonläufers. Auf die Frage, wie es ihm nach seinem Lauf gehe, antwortete er schlicht: „Süper.“ Der Ausspruch verbreitete sich im Netz und wird inzwischen genutzt, wenn etwas besonders gut ist.

Und damit haben wir sie, die zehn Kandidaten für das Jugendwort 2026. Von Digga, dessen Wurzeln deutlich älter sind als TikTok, über Gaming-Sprache wie Schere, englische Internetbegriffe wie Ragebait bis zum türkischen Süper.

Allein diese Mischung erzählt schon einiges darüber, wo Jugendsprache heute entsteht. Und genau das schauen wir uns als Nächstes genauer an.

TikTok, Gaming, Musik – wo Jugendwörter heute entstehen

Jugendsprache entsteht heute an vielen Orten zugleich: im Freundeskreis, auf dem Schulhof, beim Gaming, in Musik, Memes oder sozialen Netzwerken. Manche Begriffe werden aus dem Englischen oder anderen Sprachen übernommen, andere bekommen plötzlich eine neue Bedeutung oder entstehen aus einem einzelnen viralen Moment.

Neu ist dabei weniger, dass Jugendliche ihre eigene Sprache entwickeln. Das war schon immer so. Neu ist vor allem die Geschwindigkeit. TikTok, Instagram, YouTube und Gaming-Communities sorgen dafür, dass sich einzelne Begriffe innerhalb kürzester Zeit über Regionen und Länder hinweg verbreiten können.

Die Jugendwörter 2026 zeigen das sehr deutlich: „Schere“ stammt aus der Gaming-Szene, „Du bist gut genug“ wurde durch einen Song und zahlreiche Memes bekannt, „67“ verbreitete sich über Rap, TikTok und Basketball-Memes, „Süper“ kommt aus dem Türkischen und wurde durch ein virales Video populär. „Ragebait“ beschreibt sogar direkt ein Phänomen sozialer Medien.

Spannend finde ich dabei vor allem die sprachliche Mischung. Englische Begriffe, türkische Wörter, ältere deutsche Ausdrücke und völlig neue Insider stehen ganz selbstverständlich nebeneinander. Soziale Medien erfinden Jugendsprache also nicht – aber sie geben ihr einen kräftigen Turbo.

Du hast noch nicht genug von Jugendwörtern und Jugendtrends?

Dann stöbere gerne noch ein bisschen weiter in meinem Blog.

Aura: Das Jugendwort des Jahres 2024 – Was steckt hinter „Aura“, Plus- und Minuspunkten für die eigene Ausstrahlung und was können wir daraus für Kommunikation und Konfliktklärung mitnehmen?

„Jugendwort 2025: Das crazy in der Kommunikation – Ein herrlich vielseitiger Ausdruck und für mich Anlass, darüber nachzudenken, warum wir Jugendsprache nicht unbedingt selbst sprechen, aber durchaus verstehen sollten.

Pudding, Gabel, Wir-Gefühl: Der Trend, der verbindet“ – Hunderte junge Menschen treffen sich, um gemeinsam Pudding mit der Gabel zu essen – ein ziemlich schräger Trend, hinter dem erstaunlich viel Gemeinschaft steckt.

Bombardiro Crocodilo! – Der TikTok-Trend Italian Brainrot“ – Was haben ein Krokodil mit Flugzeugkörper, eine tanzende Cappuccinotasse und merkwürdige italienisch klingende Reime mit dem Schulhof zu tun? Mehr, als man zunächst denkt.

Mein und dein Lieblingswort?

Ich habe eine Weile zwischen „Süper“ und „Schere“ geschwankt. „Süper“ mag ich, weil das Wort so leicht, positiv und sympathisch daherkommt. Aber wenn ich mich entscheiden muss, gewinnt bei mir „Schere“.

Vielleicht auch deshalb, weil mir die Bedeutung gefällt: Ich gebe zu, dass ich etwas nicht gut gemacht habe. „Mein Fehler.“ „Das war ich.“ Eigentlich steckt damit ziemlich viel Verantwortungsübernahme in einem einzigen Wort – und das wiederum gefällt mir als Mediatorin natürlich besonders.

Also von mir: Guter Käse für das Wort Schere.

Und jetzt bist du dran: Welches der zehn Jugendwörter ist für dich richtig „Gute Käse“? Welches sollte Jugendwort des Jahres 2026 werden – und warum? Ich freue mich auf deinen Kommentar.

Ich freue mich auf deinen Kommentar, sagt Christa 🌷

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2 Kommentare

  1. Boar da wäre ich jetzt völligst überfragt. Ich vermute es wäre am Ende 67, da das tatsächlich das einzige „Wort“ ist ,welches sie von den ganzen hier genannten auch tatsächlich benutzen. Den Rest, natürlich außer die Altbekannten wie Macker und Digga, kannte ich alle gar nicht. Ich bin gespannt, welches Wort am Ende wirklich gewinnt, aber die Erklärungen dahinter fand ich schon mal süper 😉
    Danke
    Liebe Grüße

    1. Ja, bei „67“ hätte ich auch gedacht, dass es ziemlich weit vorne landen könnte. Gerade weil ich es inzwischen tatsächlich immer wieder von Jugendlichen höre. Umso überraschender: 67 ist raus!

      Seit dem 28. August stehen nämlich die drei Finalisten fest: Crashout, Ragebait und Peak. Unter diesen dreien wird jetzt noch bis zum 28. September abgestimmt, bevor am 10. Oktober das Jugendwort des Jahres 2026 verkündet wird.

      Mein „Schere“ ist also leider auch nicht mehr dabei. 😉 Und so bin ich weiterhin ganz gespannt, welches der drei Wörter am Ende das Rennen macht.

      Und danke, ich freue mich sehr, dass du die Erklärungen „süper“ fandest. 😊
      Liebe Grüße von Christa

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