Als ich 2010 meinen ersten Blogartikel veröffentlichte, ahnte ich nicht, dass daraus einmal über 500 Beiträge, eine fünfjährige Pause und ein kompletter Neuanfang entstehen würden.
Inhalt
Es begann mit einer Idee
Manchmal braucht es nur einen Menschen, der sagt: „Mach das doch einfach.“
Bei mir war das K. Er war es, der mich damals zum Bloggen motivierte und mich davon überzeugte, dass meine Erfahrungen und Gedanken mehr Menschen erreichen könnten als nur die Teilnehmerinnen und Teilnehmer meiner Seminare. Lieber K., falls du das einmal liest: Danke für diesen Impuls. Ohne dich hätte es diesen Blog sicherlich nie gegeben. 🌷
2008, als ich mit dem Bloggen begonnen habe, war Mediation noch längst nicht so bekannt wie heute. Viele Menschen hatten den Begriff schon einmal gehört, konnten sich aber wenig darunter vorstellen. Gleichzeitig erlebte ich in meiner täglichen Arbeit immer wieder, wie hilfreich mediative Haltung und Konfliktkompetenz in Schulen, Familien oder Teams sein können. Ich wollte dazu beitragen, dieses Wissen zugänglicher zu machen.
Mein Ziel war deshalb von Anfang an klar: Ich wollte Mediation bekannter machen. Nicht mit komplizierten Fachtexten, sondern mit verständlichen Beispielen, Erfahrungen aus der Praxis, Buchempfehlungen und Gedanken, die zum Nachdenken anregen. Ich wollte zeigen, dass Konflikte nicht das Ende einer Beziehung bedeuten müssen, sondern oft der Anfang einer guten Entwicklung sein können.
Damals ahnte ich allerdings nicht, welche Bedeutung das Bloggen einmal für mein eigenes Leben haben würde. Ich dachte, ich schreibe einfach ein paar Artikel. Rückblickend war dieser erste Schritt der Beginn einer Reise, die mich bis heute begleitet.
Mein erster Blog – jeden Montag ein neuer Artikel
Und so ging im Jahr 2010 mein erster Blogartikel auf die Reise. Mein Blog hieß damals: mediation-berlin-blog.de.
Heute sind Blogs gar nicht mehr so außergewöhnlich. Damals war Bloggen noch etwas Besonderes. Facebook steckte in den Kinderschuhen, LinkedIn spielte im deutschsprachigen Raum kaum eine Rolle, Instagram gab es noch gar nicht. Wer regelmäßig Wissen teilen wollte, schrieb einen Blog. Und genau das tat ich.
Jeden Montag erschien ein neuer Beitrag. Woche für Woche. Monat für Monat. Jahr für Jahr.
Aus einigen geplanten Artikeln wurden schließlich mehr als 500 Blogbeiträge. Ich schrieb über Mediation, Konflikte, Pädagogik, Demokratiebildung, Kommunikation und immer wieder über Bücher, die mich inspirierten oder zum Nachdenken brachten. Manchmal berichtete ich von eigenen Erfahrungen aus Seminaren oder aus der Schule, manchmal griff ich aktuelle Entwicklungen auf. Immer mit dem Wunsch, Menschen Mut zu machen, Konflikte anders zu betrachten.
Damals gab es in Deutschland nur eine Handvoll Mediationsblogs. Meiner entwickelte sich mit der Zeit zu einem der bekannteren. Das machte mich durchaus ein wenig stolz – nicht wegen der Reichweite, sondern weil ich merkte, dass die Themen Menschen wirklich interessierten.
Was mich bis heute beeindruckt: Ich habe nie das Gefühl gehabt, mir gingen die Ideen aus. Im Gegenteil. Je mehr ich schrieb, desto mehr Themen begegneten mir im Alltag. Fast jeder Konflikt, jede Fortbildung, jedes gute Gespräch und jedes gelesene Buch konnte der Anfang eines neuen Artikels werden.
Rückblickend war diese Zeit eine wunderbare Schreibschule. Ich lernte, Gedanken zu ordnen, verständlich zu formulieren und dranzubleiben. Vor allem aber lernte ich, regelmäßig Wissen zu teilen – auch dann, wenn ich nicht wusste, ob der Artikel am Ende überhaupt viele Leserinnen und Leser finden würde.
Wie das Bloggen mein Leben verändert hat
Als ich mit dem Bloggen begann, hatte ich kein Marketingkonzept im Hinterkopf. Ich wollte mein Wissen teilen und Mediation bekannter machen. Dass daraus einmal ein wichtiger Teil meiner beruflichen Entwicklung werden würde, hätte ich damals nie gedacht.
Mit jedem veröffentlichten Artikel wuchs nicht nur mein Blog, sondern auch meine Sichtbarkeit. Menschen lernten mich kennen, obwohl wir uns nie persönlich begegnet waren. Sie lasen regelmäßig mit, empfahlen Artikel weiter oder schrieben mir ihre Gedanken dazu. Immer häufiger hörte ich Sätze wie: „Ich kenne Sie über Ihren Blog.“
Genau das machte einen Unterschied. Wer meine Artikel gelesen hatte, wusste bereits, wie ich denke, wie ich arbeite und welche Haltung ich vertrete. Das schuf Vertrauen – lange bevor wir das erste Mal miteinander telefonierten oder uns bei einer Fortbildung begegneten.
Rückblickend bin ich überzeugt: Das Bloggen hat mehr zu meiner Bekanntheit beigetragen als jede klassische Werbung. Es hat mir Türen geöffnet, neue Kontakte ermöglicht und dazu geführt, dass Menschen mich als Expertin für Mediation, Konfliktlösung und Schule wahrgenommen haben.
Vor allem aber hat es mir gezeigt, wie kraftvoll es sein kann, Wissen großzügig zu teilen. Nicht jeder Mensch wird später eine Ausbildung buchen oder ein Seminar besuchen. Aber vielleicht hilft genau dieser eine Artikel dabei, einen Konflikt anders zu betrachten oder ein schwieriges Gespräch mutiger zu führen. Dieser Gedanke begleitet mich bis heute.
Dann kam der Schock
Irgendwann passierte das, womit ich niemand gerechnet hatte: Mein Blog wurde gehackt.
Zunächst hoffte ich noch, das Problem schnell lösen zu können. Doch nach und nach wurde klar, wie groß der Schaden tatsächlich war. Über Jahre hinweg hatte ich jede Woche geschrieben. Mehr als 500 Artikel waren entstanden – mit viel Zeit, Herzblut und Fachwissen. Und plötzlich war all das nicht mehr erreichbar.
Natürlich hätte ich versuchen können, alles wieder aufzubauen. Aber damals fehlten mir die technischen Möglichkeiten, die Unterstützung und ehrlich gesagt auch die Kraft. Wer selbst einmal erlebt hat, wie viele Stunden in einem einzigen guten Blogartikel stecken, kann sich vielleicht vorstellen, wie sich dieser Verlust anfühlte. Es ging dabei nicht nur um Texte. Es ging um Erinnerungen, Gedanken, Erfahrungen und einen großen Teil meiner beruflichen Entwicklung.
Heute würde ich vieles anders machen. Regelmäßige Backups gehören inzwischen selbstverständlich dazu. Aber damals musste ich akzeptieren, dass dieser Abschnitt meines Bloggerlebens erst einmal beendet war.
Fünf Jahre Funkstille
Nach dem Hackerangriff hörte ich auf zu bloggen. Nicht für ein paar Wochen oder Monate, sondern für fast fünf Jahre. Manchmal werde ich gefragt, warum ich nicht einfach sofort einen neuen Blog gestartet habe. Die ehrliche Antwort lautet: Weil ich nicht konnte.
Der Verlust war größer, als ich zunächst wahrhaben wollte. Über Jahre hatte das Schreiben zu meinem Alltag gehört. Plötzlich war diese Selbstverständlichkeit verschwunden. Immer wieder dachte ich daran, neu anzufangen – und legte den Gedanken doch wieder zur Seite.
Natürlich arbeitete ich in dieser Zeit weiter. Ich führte Seminare durch, schrieb Bücher, bildete Mediator:innen aus und begleitete Menschen in Konflikten. Meine Leidenschaft für Mediation war ungebrochen. Nur das regelmäßige Schreiben fehlte.
Im Rückblick sehe ich diese Pause heute mit anderen Augen. Sie war nicht nur ein Ende, sondern auch eine Zeit des Nachdenkens. Ohne es zu wissen, sammelte ich neue Erfahrungen, entwickelte meine Arbeitsweise weiter und gewann einen klareren Blick darauf, welche Themen mir wirklich am Herzen liegen.
Vielleicht brauchte es genau diese Unterbrechung. Denn als ich einige Jahre später wieder mit dem Bloggen begann, tat ich es mit einer völlig anderen Haltung. Nicht mehr einfach, weil ich schreiben wollte – sondern weil ich wusste, warum ich schreiben wollte.
Warum ich 2021 noch einmal neu angefangen habe
Irgendwann ließ mich der Gedanke nicht mehr los. Ich wollte wieder schreiben. Nicht, weil ich musste. Sondern weil ich merkte, wie sehr mir das Bloggen fehlte. In den Jahren ohne Blog hatte ich unzählige Seminare gegeben, Menschen begleitet, Bücher geschrieben und neue Erfahrungen gesammelt. Es gab so viele Themen, die ich gerne geteilt hätte.
2021 war schließlich der richtige Zeitpunkt. Ich startete meinen Blog neu – diesmal auf meiner eigenen Webseite.
Natürlich war mir bewusst, dass ich nicht dort weitermachen konnte, wo ich aufgehört hatte. Die mehr als 500 alten Artikel waren verschwunden. Die Besucher:innen mussten mich zum Teil neu entdecken. Trotzdem fühlte sich dieser Neuanfang erstaunlich leicht an.
Vielleicht gerade deshalb, weil ich inzwischen wusste, warum ich blogge. Ich schreibe nicht, um möglichst viele Artikel zu veröffentlichen. Ich schreibe, weil ich Menschen unterstützen möchte. Wenn jemand nach dem Lesen eines Beitrags einen Konflikt anders betrachtet, ein schwieriges Gespräch mutiger führt oder sich in einer Situation verstanden fühlt, dann hat sich die Arbeit bereits gelohnt.
Mit jedem neuen Artikel wuchs nicht nur mein Blog, sondern auch meine Freude am Schreiben. Und irgendwann hatte ich das Gefühl: Ich bin wieder angekommen.
Heute blogge ich völlig anders
Obwohl ich wieder über Mediation, Schule, Konflikte und Kommunikation schreibe, hat sich meine Art zu bloggen grundlegend verändert.
Früher schrieb ich oft über Themen, die mich gerade beschäftigten. Heute beginne ich viel häufiger mit einer anderen Frage: Was bewegt eigentlich die Menschen, die meinen Blog lesen?
In meinen Ausbildungen, Seminaren und Coachings höre ich genau hin. Welche Fragen werden immer wieder gestellt? Welche Unsicherheiten tauchen auf? Wo wünschen sich Menschen Orientierung? Genau daraus entstehen viele meiner Blogartikel.
Einen großen Anteil an dieser Entwicklung hatte auch meine Teilnahme an der The Content Society von Judith Peters. Dort habe ich gelernt, Blogartikel strategischer zu planen, Themen gezielt auszuwählen und Inhalte so aufzubereiten, dass sie Menschen langfristig helfen. Vor allem aber habe ich eine wunderbare Gemeinschaft von Blogger:innen kennengelernt, die sich gegenseitig unterstützen, inspirieren und motivieren.
Inzwischen gehört auch mein persönlicher Blogsommer fest zu meinem Jahr. Dann nehme ich mir bewusst Zeit, mehrere besonders umfangreiche Artikel zu schreiben – sechs bis acht Beiträge, die tief in ein Thema eintauchen, sorgfältig recherchiert sind und praktische Impulse für den Alltag geben. Diese intensive Schreibphase ist für mich längst zu einer lieb gewonnenen Tradition geworden.
Heute weiß ich außerdem: Ein guter Blogartikel endet nicht mit dem Klick auf „Veröffentlichen“. Er wird gefunden, gelesen, geteilt und manchmal noch Jahre später entdeckt. Viele Menschen schreiben mir, weil sie über einen Artikel auf mich aufmerksam geworden sind. Andere erzählen mir in Seminaren: „Ich freue mich immer, wenn ein neuer Beitrag von Ihnen erscheint.“
Solche Rückmeldungen berühren mich jedes Mal. Sie zeigen mir, dass Bloggen weit mehr ist als Schreiben. Es ist eine Möglichkeit, Beziehungen aufzubauen – zu Menschen, die ich oft nie persönlich kennengelernt hätte.
Und noch etwas hat sich verändert: Früher schrieb ich einfach los. Heute investiere ich viel Zeit in Recherche, Struktur und Suchmaschinenoptimierung. Nicht, weil ich für Google schreiben möchte. Sondern weil ich möchte, dass die Menschen, die Antworten auf ihre Fragen suchen, meine Artikel auch finden können. Ein guter Blogartikel hilft schließlich nur, wenn er gelesen wird.
Was mir das Bloggen heute schenkt
Heute ist mein Blog viel mehr als eine Sammlung von Artikeln. Er ist ein wichtiger Teil meiner Arbeit – und zugleich ein Ort, an dem Menschen mich kennenlernen können.
Immer wieder erhalte ich Anfragen von Personen, die mich zunächst über einen Blogartikel gefunden haben. Sie lesen, wie ich über Konflikte, Mediation, Schule oder Mobbing schreibe, und gewinnen dadurch einen ersten Eindruck von meiner Haltung und meiner Arbeitsweise. Manche melden sich später für eine Ausbildung an, buchen ein Seminar oder fragen eine Beratung an. Andere empfehlen einen Artikel weiter und tragen meine Themen damit in neue Kreise.
Besonders freue ich mich über Begegnungen, bei denen jemand zu mir sagt: „Sie schreiben doch diese wunderbaren Artikel.“ Oder: „Ich kenne Sie aus Ihrem Blog.“ Manchmal erkennen Menschen mich sogar, weil sie mein Gesicht von meiner Webseite kennen. Das ist jedes Mal ein merkwürdiger und zugleich schöner Moment.
Noch wertvoller sind für mich die Rückmeldungen zu einzelnen Texten. Menschen schreiben mir, dass ein Artikel genau zur richtigen Zeit kam, dass sie sich darin wiedergefunden haben oder einen Konflikt plötzlich anders betrachten konnten. Solche Nachrichten zeigen mir, dass ein Blogartikel mehr bewirken kann, als ich beim Schreiben ahne.
Das Bloggen hat mir beruflich Sichtbarkeit gebracht. Persönlich hat es mir aber noch etwas anderes geschenkt: einen Ort, an dem ich Gedanken ordnen, Erfahrungen reflektieren und meine Haltung sichtbar machen kann. Beim Schreiben kläre ich nicht nur etwas für andere, sondern oft auch für mich selbst.
Und inzwischen gibt es Menschen, die auf neue Artikel warten. Sie fragen nach, wann der nächste Beitrag erscheint, reagieren auf meine Themen oder schlagen selbst Fragen vor. Genau daraus entsteht ein Austausch, den ich sehr schätze. Mein Blog sendet nicht nur in eine Richtung. Er hört inzwischen auch zu.
Mein liebster Moment jedes Jahres: der Blogsommer
Seit einigen Jahren gibt es bei mir den Blogsommer. 🎉
In dieser Zeit nehme ich mir ganz bewusst vor, sechs bis acht besonders umfangreiche Artikel zu schreiben. Es sind keine schnellen Texte für zwischendurch, sondern gründlich recherchierte Beiträge, die ein Thema wirklich durchdringen. Ich verbinde darin Fachwissen mit Erfahrungen aus meiner Praxis, ordne Studien ein, entwickle Beispiele und gebe konkrete Empfehlungen.
Das kostet Zeit. Sehr viel Zeit sogar. Und trotzdem freue ich mich jedes Jahr darauf. Ich sitze dann auf meinem Balkon oder bin im Urlaub und klappte meinen Laptop auf, und dann geht es los …
Der Blogsommer gibt mir die Möglichkeit, Themen aufzugreifen, die im Alltag oft zu kurz kommen. Ich kann tiefer einsteigen, Zusammenhänge zeigen und Fragen beantworten, die mir in Seminaren, Beratungen oder Gesprächen immer wieder begegnen. Aus einem kleinen Impuls entsteht dabei manchmal ein Artikel, der über viele Jahre gelesen wird.
Natürlich gibt es auch Momente, in denen ich mich frage, warum ich mir ausgerechnet im Sommer so viel Schreibarbeit vornehme. Dann sitze ich zwischen Recherchematerial, Notizen und offenen Dokumenten und denke: Das hätte auch ein kürzerer Artikel werden können.
Aber meistens weiß ich schon beim Schreiben, warum ich es trotzdem tue.
Ich liebe es, einem Thema wirklich auf den Grund zu gehen. Ich mag den Moment, in dem aus vielen einzelnen Gedanken eine klare Struktur entsteht. Und ich freue mich, wenn ein Artikel schließlich online geht und Resonanz auslöst.
Vielleicht ist der Blogsommer deshalb mehr als nur eine produktive Phase. Er ist mein jährliches Versprechen an mich selbst, dem Schreiben Raum zu geben. Und er erinnert mich daran, dass gründliche, hilfreiche Inhalte nicht nebenbei entstehen. Sie brauchen Zeit, Neugier und die Bereitschaft, genauer hinzusehen.
Würde ich heute wieder mit dem Bloggen beginnen?
Diese Frage kann ich ganz klar beantworten: Ja. Sofort.
Denn Bloggen ist für mich weit mehr als Content-Marketing. Es ist die Möglichkeit, Wissen großzügig zu teilen, Menschen zu erreichen, die ich sonst nie kennengelernt hätte, und Gedanken festzuhalten, die vielleicht auch Jahre später noch jemandem weiterhelfen.
Ein Blogartikel ist nie nur für den Tag geschrieben, an dem er erscheint. Viele meiner Beiträge werden noch Monate oder Jahre später gelesen. Manche werden in Seminaren zitiert, andere in sozialen Netzwerken geteilt oder über Suchmaschinen gefunden. Das fasziniert mich bis heute.
Nicht jeder Artikel wird tausendfach gelesen. Aber jeder einzelne trägt dazu bei, Vertrauen aufzubauen.
Ich weiß, dass ich auch heute noch zum Bloggen vieles lernen kann. SEO, GEO, EEAT-Optimierung. All solche Dinge liegen mir manchmal nicht sehr nahe, und ich weiß doch, dass sie wichtig wären. Vielleicht ist das dann die nächste Entwicklung in meinem Blog …
Der Anlass für diesen Artikel
Auf die Idee zu diesem Artikel wäre ich wahrscheinlich gar nicht selbst gekommen.
Der Anstoß kam durch die Blogparade von Birgit Lorz, die dazu eingeladen hat, die eigene Blog-Geschichte zu erzählen. Vielen Dank für dieses schöne Thema! Während ich über ihre Fragen nachdachte, wurde mir erst bewusst, wie eng das Bloggen inzwischen mit meinem beruflichen und persönlichen Weg verbunden ist.
Manches hatte ich längst vergessen. Anderes war sofort wieder da – die Freude über den ersten veröffentlichten Artikel, der Schock nach dem Hackerangriff, die fünfjährige Pause und schließlich der Neuanfang im Jahr 2021.
Und beim Schreiben dieses Beitrags habe ich gemerkt, dass mein Blog viel mehr ist als eine Sammlung von Texten. Er erzählt auch ein Stück meiner eigenen Geschichte. Danke Birgit, für diese wunderbare Blogparade.
💚 Beste Grüße an euch alle von Christa Schäfer 💚


