Arbeiten, reisen, anders denken

Christa Schäfer in einem Café

„„Ich reise nicht, um meiner Arbeit zu entkommen.
Ich reise, weil neue Orte auch neue Gedanken möglich machen.““
Dr. Christa D. Schäfer

Es ist früher Morgen in Taichung. Draußen ist die Stadt längst wach, unzählige Roller fahren durch die Straßen, der Lärmpegel steigt an – und ich sitze mit meinem Laptop am Tisch. Während in Deutschland noch Nacht ist, beginnt für mich ein ganz „normaler Arbeitstag“. Na ja, fast normal.

Denn mein Arbeitsplatz liegt dieses Mal rund 9.000 Kilometer von Berlin entfernt. Ich schreibe an meinem neuen Buch, beantworte Mails, plane Projekte und führe Online-Termine durch. Und wenn ich den Laptop zuklappe, beginnt der andere Teil des Tages: eine neue Straße entdecken, in einem kleinen Café sitzen, ins Museum gehen, chinesische Schriftzeichen entziffern oder beim Abendessen wieder einmal nicht ganz genau wissen, was ich eigentlich bestellt habe.

Genau das mag ich an einer Workation. Ich arbeite, und gleichzeitig bin ich unterwegs. Ich verlasse meine vertrauten Routinen, sehe andere Lebensweisen und nehme Dinge wahr, die mir zu Hause wahrscheinlich gar nicht auffallen würden. Dabei entstehen neue Gedanken oft genau dort, wo ich sie nicht gesucht habe.

Arbeiten, reisen, anders denken – diese drei Worte beschreiben ziemlich gut, warum ich so gerne Workations mache. Für mich geht es dabei nicht darum, den Laptop möglichst fotogen an einen Strand zu stellen. Es geht um den Wechsel der Perspektive. Um die Frage, was passiert, wenn Arbeit mit Neugier, Fremdheit und Entdecken zusammentrifft.

In diesem Jahr heißt mein Arbeitsplatz Taiwan. Und schon jetzt weiß ich: Ich werde von hier nicht nur Fotos und Erinnerungen mitnehmen.

Inhalt

Was ist eigentlich eine Workation?

Workation – das Wort setzt sich aus Work und Vacation zusammen, also aus Arbeit und Urlaub. Gemeint ist damit, für eine bestimmte Zeit an einem anderen Ort zu leben und von dort aus zu arbeiten. Das kann ein paar Tage dauern, mehrere Wochen oder auch länger. Entscheidend ist: Eine Workation ist kein Urlaub, bei dem zwischendurch ein paar Mails beantwortet werden. Die Arbeit gehört ganz selbstverständlich zum Alltag dazu.

Bei mir bedeutet Workation vor allem: vormittags arbeiten, nachmittags entdecken. Ich nutze diese Zeit besonders zum Schreiben, zum Fertigstellen von Büchern und Blogartikeln, zum Sortieren von Gedanken und zum Entwickeln neuer Ideen. Gleichzeitig bleibt Raum für Begegnungen, neue Erfahrungen und all das, was ein fremder Ort mit sich bringt.

Genau diese Mischung macht für mich den Reiz aus. Ich muss mich nicht zwischen Arbeiten und Reisen entscheiden. Beides darf nebeneinander stattfinden – und meist befruchtet das eine sogar das andere.

Warum ich Workations so wichtig finde

Ich merke immer wieder: Wenn ich den Ort wechsle, verändert sich auch mein Denken. Zu Hause gibt es Routinen, Termine, Ablenkungen und viele kleine Dinge, die scheinbar immer noch schnell erledigt werden müssen. Auf einer Workation ist das anders. Ich habe Abstand – nicht von meiner Arbeit, aber vom gewohnten Alltag.

Gerade für meine Schreibarbeit ist das unglaublich wertvoll. Ich kann mich vormittags auf ein Buchkapitel konzentrieren, einen Blogartikel zu Ende denken oder Ideen sortieren, die schon länger in meinem Kopf herumschwirren. Manches wird plötzlich klarer, einfach weil ich aus einer anderen Umgebung darauf schaue.

Aber Workation bedeutet für mich noch etwas anderes: neugierig zu bleiben. Menschen zu treffen, andere Lebensweisen zu beobachten, neue Orte kennenzulernen und Erfahrungen zu machen, die ich zu Hause nicht machen würde. Ich glaube, dass genau das auch meine berufliche Arbeit bereichert. Wer mit Menschen, Konflikten, Bildung und gesellschaftlichen Fragen arbeitet, braucht schließlich nicht nur Fachwissen. Es braucht auch Offenheit, Perspektivwechsel und immer wieder die Bereitschaft, die eigene Sicht auf die Welt ein bisschen durcheinanderbringen zu lassen.

Vielleicht ist das der wichtigste Grund, warum ich Workations so mag: Ich komme nicht nur mit erledigter Arbeit zurück. Ich komme meistens auch mit neuen Gedanken zurück.

Workation? Das mache ich eigentlich schon seit 25 Jahren

Wenn heute von Workation gesprochen wird, klingt das manchmal nach einem ziemlich neuen Arbeitsmodell. Bei mir hat es nur lange nicht so geheißen. Seit rund 25 Jahren gehört es zu meinem Leben, für mehrere Wochen im Jahr an einem anderen Ort zu arbeiten. Meist sind es sechs Wochen im Sommer und noch einmal etwa zwei Wochen im Frühjahr oder Sommer.

Gerade der August bietet sich dafür bei mir an. In Berlin sind Schulferien, viele Termine und Veranstaltungen pausieren. Vor der Abreise versuche ich deshalb, möglichst viel aufzuarbeiten und abzuschließen. Und dann beginnt für mich eine Zeit, in der ich anders weiterarbeiten kann: mit mehr Ruhe zum Schreiben, zum Fertigstellen von Büchern, zum Nachdenken und zum Entwickeln neuer Ideen.

Dabei ist im Laufe der Jahre eine ziemlich beeindruckende kleine Workation-Landkarte entstanden. Ich habe in Rom, Lissabon, Wien, Marseille, Barcelona, Dublin, Paris, Stettin und Bratislava gearbeitet. Meine Reisen führten mich außerdem nach Vancouver, San Diego, Los Angeles, San Francisco, Boston, Seattle, Tucson und Florida. 2025 kam Osaka dazu – verbunden mit meinem Besuch der Expo in Japan. Und in diesem Jahr führt mich meine Workation nach Taiwan: zunächst nach Taichung und anschließend nach Taipeh.

So unterschiedlich all diese Orte sind, eines verbindet sie für mich: Ich bin dort nicht nur Reisende. Ich lebe für eine Weile vor Ort, arbeite, gehe einkaufen, suche mein Lieblingscafé, lerne Menschen kennen und beginne irgendwann, mich ein kleines bisschen im Alltag zurechtzufinden. Genau dadurch entsteht etwas, das ein normaler Urlaub nur schwer bieten kann: Zeit, einen Ort nicht nur zu sehen, sondern ihn ein wenig zu erleben.

Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich nach 25 Jahren immer noch nicht genug davon habe.

Und dieses Jahr? Workation Taiwan

2026 also Taiwan. Sechs Wochen insgesamt: drei Wochen Taichung, drei Wochen Taipeh. Und wieder funktioniert mein Workation-Rhythmus ziemlich gut: Vormittags sitze ich am Computer, nachmittags gehört die Zeit der Stadt.

Am Vormittag ist Schreibzeit. Ich arbeite wieder an einem Buch, an längeren Texten und natürlich an meinem Blogsommer. Gerade solche Arbeiten nehme ich gerne mit auf eine Workation. Sie brauchen Zeit, Konzentration und manchmal auch ein bisschen Abstand. Und den bekomme ich hier reichlich. Gleichzeitig entstehen neue Gedanken, Ideen für Projekte und Themen, die ich zu Hause vermutlich gar nicht in dieser Form entwickelt hätte.

Die ersten drei Wochen verbringe ich in Taichung, einer Millionenstadt in der Mitte Taiwans. Da, wo der Bubble Tea erfunden wurde. Taichung hat mich vor allem mit seiner Kunst überrascht. Das National Taiwan Museum of Fine Arts, große Skulpturen im öffentlichen Raum, Galerien, Kulturzentren und die Verbindung von Kunst, Architektur und Stadt begegnen mir hier immer wieder. Mit der Ende 2025 eröffneten Taichung Green Museumbrary hat die Stadt zudem einen besonderen neuen Kulturort bekommen, der Kunstmuseum und öffentliche Bibliothek miteinander verbindet.

Für mich ist das beinahe die ideale Umgebung für eine Workation: morgens selbst etwas produzieren und nachmittags anschauen, was andere geschaffen haben. Ins Museum gehen, durch Straßen laufen, Kunst entdecken, in einem Café sitzen, beobachten. So kommen Arbeit und neue Eindrücke ganz selbstverständlich zusammen.

Nach drei Wochen wechsle ich den Standort und fahre nach Taipeh. Und damit vermutlich auch das Tempo. Taipeh ist das politische, wirtschaftliche und kulturelle Zentrum Taiwans – dichter, größer, internationaler und noch einmal ganz anders als Taichung. Neben Hochhäusern wie dem Taipei 101 stehen Tempel und historische Gebäude, dazu kommen Museen, Nachtmärkte, kleine Gassen und Berge fast direkt vor der Haustür.

Genau dieser Wechsel gefällt mir. Ich verbringe sechs Wochen in demselben Land und bekomme trotzdem zwei sehr unterschiedliche Perspektiven darauf. Drei Wochen reichen, um nicht mehr jeden Tag das Gefühl zu haben, gerade erst angekommen zu sein. Man kennt erste Wege, hat vielleicht schon ein Lieblingscafé und entwickelt so etwas wie einen kleinen Alltag.

Und genau den suche ich bei einer Workation. Ich möchte nicht möglichst viele Sehenswürdigkeiten abhaken. Ich möchte arbeiten, leben, schauen, Menschen treffen und verstehen, wie sich ein Ort anfühlt. Vielleicht liegt darin für mich sogar der größte Unterschied zwischen Urlaub und Workation.

Warum eigentlich Taiwan?

Warum Taiwan? Nach Japan im vergangenen Jahr wollte ich auch diesmal wieder nach Asien – aber an einen Ort, den ich noch nicht kannte und über den ich selbst erstaunlich wenig wusste. Taiwan schien mir dafür perfekt: eine spannende Mischung aus moderner Großstadt, Natur, Kunst, Geschichte und einer Kultur, die mir vertraute und gleichzeitig völlig neue Seiten Ostasiens zeigt. Und je länger ich hier bin, desto mehr merke ich: Taiwan lässt sich nicht mal eben nebenbei verstehen.

Das beginnt schon bei seiner Geschichte. Lange bevor europäische oder chinesische Mächte die Insel beherrschten, lebten hier indigene Völker; ihre Geschichte reicht mehrere Jahrtausende zurück. Im 17. Jahrhundert kamen Niederländer und Spanier nach Taiwan, später herrschten zunächst die Zheng-Familie und dann die chinesische Qing-Dynastie. 1895 fiel Taiwan nach dem chinesisch-japanischen Krieg an Japan und blieb 50 Jahre lang japanische Kolonie. Nach dem Zweiten Weltkrieg kam Taiwan unter die Verwaltung der Republik China. 1949 zog sich die Regierung der Republik China unter Chiang Kai-shek nach ihrer Niederlage gegen die Kommunisten im chinesischen Bürgerkrieg nach Taiwan zurück. Es folgten Jahrzehnte autoritärer Herrschaft und Kriegsrecht. Erst 1987 wurde das seit 1949 geltende Kriegsrecht aufgehoben; anschließend entwickelte sich Taiwan Schritt für Schritt zu der lebendigen Demokratie, die ich heute erlebe.

Und dann ist da natürlich das Verhältnis zur Volksrepublik China. Taiwan regiert sich heute selbst, mit eigener demokratisch gewählter Regierung, eigenen Institutionen und Streitkräften. Die Regierung in Peking betrachtet Taiwan dagegen als Teil Chinas und verfolgt weiterhin das Ziel einer „Wiedervereinigung“. Die politische Lage in Taiwan gehört deshalb seit Jahrzehnten zu den großen Spannungsfeldern Ostasiens.

Das wusste ich natürlich, bevor ich hierherkam. Aber Wissen ist etwas anderes als Erleben.

Während meiner Zeit in Taichung finden beispielsweise die jährlichen Han-Kuang-Manöver statt, die großen taiwanischen Militär- und Zivilschutzübungen. In diesem Jahr dauern die militärischen Übungen zehn Tage und sollen sehr realitätsnah verschiedene Szenarien durchspielen. Dazu gehören auch zivile Luftschutzübungen: Sirenen, Verkehrskontrollen, Evakuierung und das Aufsuchen von Schutzräumen. In Teilen Taiwans wird 2026 außerdem erstmals absichtlich das mobile Internet verlangsamt, um einen Ausfall der Kommunikation bei einem Angriff oder einer Katastrophe zu simulieren.

Und dann stehe ich plötzlich selbst mitten in einer solchen Übung.

Die Straße wird geräumt. Alle Menschen müssen in naheliegende Gebäude gehen. Wir gehen in ein Geschäft, die Tür wird geschlossen. Draußen ist für eine Weile niemand mehr unterwegs. Keine theoretische Diskussion über das Verhältnis zwischen Taiwan und China, keine Nachrichtensendung, kein Artikel. Ich stehe in Taichung und erlebe für einen kurzen Moment, wie selbstverständlich sich ein Land darauf vorbereitet, dass aus einer politischen Bedrohung irgendwann Realität werden könnte.

Das hat mich beschäftigt. Und es ist wahrscheinlich eine dieser Erfahrungen, die ziemlich genau zeigen, warum ich Workations mache. Natürlich möchte ich schöne Orte sehen, Kunst entdecken, gut essen und Menschen kennenlernen. Aber ich möchte auch verstehen, wo ich bin. Geschichte, Politik und gesellschaftlicher Alltag gehören dazu.

Vielleicht hätte ich zu Hause einen Artikel über diese Verteidigungsübungen gelesen und weitergeklickt. Hier stehe ich selbst auf der Straße, höre die Ansage, gehe mit allen anderen in ein Geschäft und die Tür fällt hinter uns zu.

Arbeiten, reisen, anders denken. Manchmal bekommt dieser Satz plötzlich eine ganz andere Bedeutung.

Was ich in Taiwan lerne

Was mir in Taiwan besonders auffällt, ist die Höflichkeit. Menschen begegnen einander freundlich, zurückhaltend und oft mit einer Selbstverständlichkeit hilfsbereit, die ich sehr angenehm finde. Wenn ich nicht weiter weiß, eine Adresse suche oder an irgendeinem Automaten offensichtlich falsch drücke, dauert es meist nicht lange, bis jemand hilft. Nicht aufdringlich, sondern einfach so. Diese kleinen Begegnungen prägen meinen Eindruck von Taiwan mindestens genauso sehr wie Museen, Tempel oder große Sehenswürdigkeiten.

Ich wohne in Taichung in einem Appartementhaus mit Gemeinschaftsküche. Auch diese Verbindung mit anderen Menschen gehört für mich zur Workation dazu. In der Küche treffe ich also Menschen aus ganz unterschiedlichen Ländern, komme ins Gespräch, tausche Erfahrungen aus und bekomme noch einmal andere Perspektiven auf Taiwan – und manchmal auch auf die Welt. Gerade diese zufälligen Begegnungen lassen sich nicht planen. Und wahrscheinlich sind sie genau deshalb so wertvoll.

Spannend finde ich auch den Gegensatz, den ich hier immer wieder wahrnehme: Auf der einen Seite gibt es unglaublich viel Ordnung und Struktur. Abläufe funktionieren, Regeln werden eingehalten, vieles wirkt gut organisiert. Auf der anderen Seite begegnen mir genauso viel Kreativität, Improvisation und überraschende Lösungen. Beides scheint sich überhaupt nicht auszuschließen.

Und auch die Müllautos finde ich super. In Taiwan stellt man seinen Müll nicht einfach mit einer Tonne vor die Türe. Das Müllauto fährt durch die Straßen und kündigt sich dabei mit Musik an. Und so kann es passieren, dass ich in meinem Appartement sitze und plötzlich „Für Elise“ höre. Dann weiß die Nachbarschaft: Jetzt kommt das Müllauto. Die Menschen kommen mit ihren Tüten auf die Straße, werfen ihren Müll hinten in den Mülllaster hinein, und wenig später fährt das Auto mit der Beethoven-Melodie weiter durch Taichung.

Solche kleinen Dinge liebe ich. Sie erzählen manchmal mehr über ein Land als jeder Reiseführer. Und sie sorgen dafür, dass ich anfange, Gewohntes neu zu betrachten. Muss etwas eigentlich immer so funktionieren, wie ich es kenne? Welche Lösungen finden andere Gesellschaften? Was davon gefällt mir, was irritiert mich – und was nehme ich gedanklich mit nach Hause?

Genau deshalb gehören für mich neue Erfahrungen zu einer Workation unbedingt dazu. Ich möchte nicht nur an einem anderen Ort arbeiten. Ich möchte mich von diesem Ort auch ein bisschen verändern lassen.

Arbeiten, reisen, anders denken

Eine Workation ist für mich kein Urlaub mit Laptop. Und sie ist auch keine möglichst exotische Kulisse für meinen Arbeitsplatz. Ich arbeite jeden Vormittag konzentriert. Danach klappe ich den Computer zu und gehe hinaus.

Und wahrscheinlich liegt genau darin das Besondere: Beide Teile des Tages gehören zusammen. Das Schreiben am Morgen und die Begegnungen am Nachmittag. Die Konzentration und das Entdecken. Das Fertigstellen alter Projekte und das Entstehen neuer Ideen.

Seit 25 Jahren mache ich das nun auf diese Weise, auch wenn ich es lange nicht Workation genannt habe. Ich war in europäischen Städten, in den USA und Kanada, in Japan und nun in Taiwan. Jeder Ort war anders. Und jedes Mal nehme ich etwas mit, das vorher nicht in meinem Gepäck war: eine Beobachtung, eine Begegnung, eine neue Frage, manchmal auch eine Idee, aus der später etwas Größeres entsteht.

Taiwan zeigt mir gerade wieder sehr deutlich, warum ich diese Wochen nicht missen möchte. Ich erlebe Kunst und Großstadt, Höflichkeit und Hilfsbereitschaft, Ordnung und Improvisation. Außerdem lerne ich etwas über Geschichte und Politik – und stehe plötzlich selbst mitten in einer Zivilschutzübung. Und ich höre Beethoven, wenn der Müll abgeholt wird, treffe Menschen aus verschiedenen Ländern in unserer Gemeinschaftsküche und entdecke jeden Nachmittag etwas, von dem ich morgens noch nichts wusste.

Vielleicht ist das mein persönliches Rezept für eine gute Workation: genug Zeit zum Arbeiten, genug Zeit zum Entdecken und genug Offenheit dafür, dass nicht alles planbar ist.

Denn am Ende geht es für mich genau darum:

Arbeiten, reisen, anders denken.

Und ich bin ziemlich sicher: Taiwan wird noch eine ganze Weile in mir weiterarbeiten.

Jetzt aber erst einmal viele Grüße aus Taiwan,
sagt Christa am 11.08.2026 🧋

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2 Kommentare

  1. Liebe Christa,
    das ist ein sehr interessanter und beeindruckender Artikel! Über deine Workations kannst du doch auch ein Buch schreiben.
    Du kennst doch vielleicht das Buch von Meike Winnemuth „Das große Los“?
    Herzliche Grüße aus Frankfurt am Main und noch eine bereichernde Zeit in Taiwan
    Dorothea

    1. Hallo Dorothea,

      herzlichen Dank für deine Rückmeldung. Das freut mich sehr. 💚🍀
      Die Idee mit dem Buch über meine Workations nehme ich mal mit. Wer weiß, vielleicht sammelt sich da tatsächlich gerade mehr an, als ich im Moment ahne. Reisen, Arbeiten, Schreiben und dieses andere Denken an fremden Orten verbinden sich für mich jedenfalls immer stärker.
      Meike Winnemuth kannte ich tatsächlich noch nicht. „Das große Los“ habe ich mir gerade bestellt, danke dir für den Tipp! Ich bin gespannt und freue mich schon aufs Lesen.

      Herzliche Grüße von Taiwan nach Ffm, von Christa 🌷

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