„Zusammenarbeit mit Eltern“ –
Meine Moderation in der Digitalen Akademie

Eltern mit Mädchen und Schulrucksack

Das Bündnis „Bildung für eine demokratische Gesellschaft“ hat in Zusammenarbeit mit dem Landesverband Berlin Brandenburg der Deutschen Gesellschaft für Demokratiepädagogik (DeGeDe) eine Digitale Akademie für Schulleitungen ins Leben gerufen. Das Ziel der Akademie ist es, Schulleitungen bei der Schulentwicklung zu unterstützen und dabei Schulen auf dem Weg zu einer demokratischen Schulkultur zu begleiten. Ich bin stolz, dass ich als Moderatorin und Expertin gleich beim ersten Durchlauf des Akademieangebotes zum Thema „Gute Zusammenarbeit mit Eltern“ dabei sein durfte.

Gute Zusammenarbeit mit Eltern

Wenn ich Anfragen zum Thema „Zusammenarbeit mit Eltern“ erhalte, so geht es meist um „Schwierige Eltern“ und um „Schwierige Elterngespräche“. Ich versuche dann, das Thema zu erweitern und zunächst über die vier Qualitätsleitziele gelingender Elternzusammenarbeit zu sprechen. Wird die Grundlage zwischen Schule und Eltern auf Augenhöhe aufgebaut, so entstehen stabile Beziehungen und weniger Konflikte. Als Mediatorin sehe ich dies als einen Baustein der Konfliktprävention. 2013 gab es eine wissenschaftliche Expertenkommission in Deutschland, die zu den Vier Qualitätsmerkmalen Schulischer Elternarbeit geforscht hat. Die Ergebnisse sind immer noch aktuell und für die Praxis anregend. Im Rahmen der Digitalen Akademie durfte ich sowohl meine Kenntnisse zum Thema „Gute Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus“ teilen als auch die Veranstaltungen moderieren.

Und so habe ich natürlich auch im Rahmen der Akademie ausführlich über großartige Projekte in der Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus gesprochen. Hier gehören für mich auch unbedingt moderne und ungewöhnlichere Formate dazu, wie beispielsweise die Reward Postcards, den Coffee with the Dean oder das Elterncafé.

Die teilnehmenden Berliner Schulleitungen haben sich im Rahmen der Veranstaltungsreihe zum Thema informiert. Sie haben sich jedoch auch für ein oder mehrere Vorhaben entschieden und diese begonnen durchzuführen. Ich freue mich sehr, dass gerade die oben genannten ungewöhnlicheren Formate dabei in den Blickwinkel der Schulleitungen gekommen sind. Die folgenden Formaten werden in Berliner Schulen also zukünftig verstärkt eingesetzt:

Reward Postcards

Die Idee der „Reward Postcards“, auch „Postcards Home from School“ oder „Praise Cards“ genannt stammt aus dem britischen Raum. Am Ende der Woche überlegt sich eine Lehrkraft, welche drei Schüler*innen sie diese Woche loben möchte. Das Lob kann dabei für größere oder auch für kleinere Handlungen ausgesprochen werden, es motiviert und freut sowohl Schüler*innen als auch deren Eltern. Dieses Lob wird auf eine Postkarte geschrieben und an die Eltern versandt. Das führt dazu, dass Eltern nicht nur dann mit der Schule in Kontakt kommen, wenn die Schule etwas an ihrem Sohn oder ihrer Tochter auszusetzen hat. Es wird vielmehr der positive Blick fokussiert und eine gute Beziehung zwischen Schule und Elternhaus hergestellt.

Coffee with the Dean

Diese aus dem amerikanischen stammende Idee bietet den Eltern die Möglichkeit mit der Schulleitung in einen guten Kontakt zu kommen. Gewöhnlich lernen Eltern großer Schulen die Schulleiterin bzw. den Schulleiter selten persönlich kennen. Und wenn, dann steht auch dieses Gespräch meist unter keinem guten Stern. Das kann durch dieses „Coffee-Format“ geändert werden. Die Schulleitung bietet ein monatliche Kaffee-Sprechstunde an, zu der sich die Eltern anmelden können. Dabei müssen die Eltern kein besonderes Anliegen haben, es kann durchaus sein, dass sie den Direktor einer Schule einfach nur mal kennen lernen möchten. Auch dieses Format ist sehr gewinnbringend.

Das Elterncafé

Das Elterncafé bietet den Eltern einer Schule die Gelegenheit zum Austausch. Wöchentlich, zweiwöchentlich oder vierwöchentlich lädt idealerweise ein Organisationsgremium aus Schul- und Elternvertreter*innen die Eltern der Schule zum Elterncafé ein. Natürlich gibt es Kaffee und Kekse, es gibt jedoch auch kleine Vorträge, Fragerunden und vieles mehr. So wird quasi ganz nebenbei die Verbindung der Eltern zu Schule gestärkt und intensiviert. Von Schule zu Schule ist es unterschiedlich, ob das Elterncafé von der Schule oder von den Elternvertreter*innen einer Schule initiiert und durchgeführt wird. Und durch das wechselnde Programm beim Elterncafé findet sogar ein kleiner Baustein zur „Elternbildung“ statt.

Mein Resümee

Mir macht es großen Spaß Schule kreativ zu denken, Anregungen geben zu können und Schulen durch die Digitale Akademie auf ihrem Weg zu einer freundlichen und modernen Schule begleiten zu dürfen. Ich freue mich schon auf die Rückmeldungen der Schulen zu ihren Projekten und bin gespannt, wie sich diese entwickeln und wirken …

Rückmeldung der Schulen

„Liebe Frau Schäfer, besten Dank für die wunderbaren Ideen zur Zusammenarbeit mit den Eltern sowie die zielführende Moderation der Veranstaltungen. Wir haben viel mitnehmen können und freuen uns jetzt darauf, dies alles in unserer Schule umsetzen zu können.“

Hier schreibt:

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