Generation Alpha: Unglücklich und unselbständig

Kürzlich las ich, dass die gegenwärtige Generation von Kindern und Jugendlichen die unglücklichste seit dem Zweiten Weltkrieg sei. Das hat mich beschäftigt und nicht losgelassen. Gerne möchte ich dich deshalb mit diesem Artikel an verschiedenen Gedanken teilhaben lassen.

Die Aussage „unglücklich und unselbständig“ stammt von dem Generationenforscher und Psychologen Rüdiger Maas, dessen Buch mit dem Titel: „Generation lebensunfähig: Wie unsere Kinder um ihre Zukunft gebracht werden“ gerade frisch erschienen (18.01.2022) und damit brandaktuell ist.

Im Jahre 2017 gründete er mit anderen zusammen das private Institut für Generationenforschung. Sein Team und er erhoben in diesem Zusammenhang jahrelang Daten zum besseren Verständnis von Eltern-Kind-Beziehungen, gesellschaftlichen Veränderungen und altersspezifischen Normen, Wahrnehmungen und Einstellungen; all dies bezog sich sowohl auf die analogen wie auch digitalen Teile des Lebens. Die Ergebnisse wurden von einer bundesweiten qualitative Befragung von mehr als 1000 Fachkräften bestätigt; die Befragung wurde ebenfalls von seinem Team durchgeführt. Die Forschungsergebnisse seines Teams schockierten mich.

Eigenschaften der Generation Alpha

  • Kinder vertiefen sich seltener in ein Spiel, ihre Konzentration ist nicht so gut.
  • In zunehmendem Maße werden Kinder und Jugendliche unselbstständig.
  • Kinder haben eine niedrigere Frustrationstoleranz und sind weniger geduldig.
  • Seltener entwickeln Kinder eine instrinsische Motivation – also eine Motivation, die aus ihnen selbst heraus kommt.
  • Überbehütete Kinder zeigen Auffälligkeiten, die von vernachlässigten Kindern bekannt sind (Probleme in sozialen Interaktionen und Verzögerungen in der Entwicklung).
  • Kinder zeigen weniger Empathie füreinander.
  • Bei Konflikten untereinander scheinen Kinder weniger in der Lage, diese eigenständig zu lösen oder zumindest anzugehen und bitten deutlich schneller Erzieher*innen, einzugreifen.
  • Etwa ein Drittel der Kinder zeigt Auffälligkeiten, ein Viertel depressive Symptome (letzteres verstärkte sich in der Pandemie).
  • Die Prognose ist, dass die Generation Alpha (zwischen 2010 und 2025 geboren) weniger glücklich sein wird als vorherige Generationen.

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Maas erklärt, Kindern werde stetige Unterhaltung geboten, so dass sie kein Warten mehr lernten und seltener Langeweile empfänden, welche aber notwendig für die Phantasie sei. Kinder hätten darüber hinaus weniger Geduld darin, etwas selbst zu lernen (wie sich selber anzukleiden) und würden schneller um Hilfe fragten.

Generation Alpha und die Auswirkungen der Pandemie

Interessant fand ich die klare Aussage, dass all dies kein Phänomen der vergangenen zwei Pandemie-Jahre ist, sondern schon längst vor der Pandemie sich anbahnte. Die Pandemie sei nur für eine Beschleunigung verantwortlich, nicht aber für die Entwicklung im Allgemeinen.

Stattdessen nennt Maas fünf Faktoren für diese Entwicklungen als maßgeblich:

  1. Die Gesellschaft
  2. Die Eltern (oftmals „Helikopter-Eltern“ oder aber „Rasenmäher-Eltern“, welche ihren Kindern alle Hindernisse aus dem Weg räumten)
  3. Den Wohlstand
  4. Die Übersättigung (unendlich viele Möglichkeiten, aus denen etwas ausgewählt werden müsse. Die Wahl mache eine Person jedoch nicht zufrieden, da es nur ein Bruchteil dessen sei, was angeboten werde)
  5. Die Digitalisierung

Tipps für Eltern von Kindern aus der Generation Alpha

Die Forschungsergebnisse sind durchaus besorgniserregend, aber Maas bleibt nicht dabei stehen, düstere Zukunftsprognosen zu zeichnen. Er hat auch Ratschläge für Eltern:

  • Das Smartphone beiseite legen und mehr im (analogen) Moment sein. Kinder lernten von ihren Eltern, und für diese sei es die Regel, häufig auf ihr Handy zu schauen. Die Elterngeneration sei sehr digital unterwegs, und das lernten Kinder von ihnen. Anstatt über den Medienkonsum von Kindern schockiert zu sein, sollten Eltern den eigenen in den Blick nehmen. Sie sollten überlegen, was sie ihren Kindern damit vorlebten, welches Beispiel sie ihnen vermittelten.
  • Kinder als Spiegelbild der Gesellschaft betrachten. Wenn alle Personen vier bis acht Stunden am Tag an ihrem Smartphone verbringen, sei das nichts mehr, was Menschen negativ auffalle.
  • Mit Kindern über Digitales sprechen. In der analogen Welt würden Kinder überbehütet, in der digitalen Welt allein gelassen – Eltern sollten ihre Kinder stattdessen im digitalen mehr begleiten und mit ihnen Gespräche führen, und ihnen im analogen mehr Freiheiten gewähren.
  • Rituale mit Kindern etablieren (z.B. Vorlesen am Abend, regelmäßige Bettzeiten, …).
  • Den Versuch nach Augenhöhe mit Kindern nicht damit verwechseln, Kinder wie Erwachsene zu behandeln. Kinder sollten mitbestimmen dürfen, seien aber überfordert, weil mit ihnen diskutiert werde, als seien sie erwachsen.
  • Kinder selber ausprobieren lassen und ihnen die Chance geben, etwas selbst zu schaffen.
  • Die Selbstständigkeit von Kindern fördern – es muss nicht gleich alles klappen.

Warnungen ernst nehmen und die Zukunft gelassen sehen

Ich stimme Maas zu, dass Warnhinweise ernst genommen werden müssen und dass es wichtig ist, gesellschaftlichen Strukturen Beachtung zu schenken, welche das Leben von Kindern und Jugendlichen beeinflussen. Und gleichzeitig ergibt es Sinn, die alarmierenden Studienergebnisse mit einer Prise Vorsicht zu genießen:

  • Es ist schwer, gegenwärtige Studienergebnisse mit denen aus den 60er Jahren zu vergleichen, weil zu dem Zeitpunkt psychische Gesundheit nicht in der gleichen Weise betrachtet wurde wie heute. Therapien waren deutlich unüblicher und stigmatisierter, und Depressionen von Kindern, Jugendlichen wie auch Erwachsenen blieben oft unerkannt und waren unterdiagnostiziert. Viele Diagnosen von heute gab es damals noch nicht (z.B. ADHS), so dass diese Auffälligkeiten noch nicht berücksichtigt werden konnten.
  • Maas geht in seinem Buch von wohlhabenden Eltern aus, die eine steile Karriere machen und deren Kind mit immens viel Aufmerksamkeit und materiellen Möglichkeiten aufwächst. Dies ist weitaus nicht die Realität von allen Kindern. Wohlstand ist etwas, das von der Realität von vielen Millionen Menschen in Deutschland weit entfernt ist. Armutsstudien zeigen immer wieder, wie sich die Schere zwischen Reichtum und Armut zunehmend öffnet, und dass Kinderarmut massiv zunimmt. Immer wieder wird darauf hingewiesen, wie ungleich der Zugang von Kindern und Jugendlichen an Bildung und digitalen Möglichkeiten ist. Des Weiteren erfahren zahlreiche Kinder nur wenig elterliche Aufmerksamkeit – sei es, weil die Eltern viel arbeiten, weil psychische Erkrankungen oder Sucht eine Rolle spielen, weil sie sich nicht so sehr für ihre Kinder interessieren oder diese vernachlässigen oder anderes. (Vernachlässigung wird übrigens meist mit sozioökonomisch schwachen Familien assoziiert, allerdings zu unrecht – bei wohlhabenden Eltern fällt es nur seltener auf.)

Pandemie: Weniger WIR-Gefühl und mehr Konflikte

Zuletzt ein Gedanke, der nicht in Maas’ Forschungen enthalten ist, der mir aber immer wieder von bekannten und befreundeten Pädagog*innen und Lehrer*innen berichtet wird: Dass seit Pandemiebeginn und den damit verbundenen Schulschließungen das Wir-Gefühl in den Klassen abnimmt und Konflikte, Mobbing und Gewalt zunehmen. Dies greife ich in einem meiner nächsten Blogartikel noch einmal tiefergehend auf.

Was denkst du zu den Studienergebnissen?
Was sind deine Erfahrungen in Schule und Kita mit Kindern aus der Generation Alpha?

Ich bin gespannt auf deine Gedanken, deine Expertise und Eindrücke…
sagt Christa

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8 Antworten

  1. Hallo, dieser Artikel bestätigt meine schon länger währende Vermutung, das mit den Kindern und Jugendlichen seit der Jahrtausendwende geboren etwas schief läuft. Meine beiden Mädchen (2001 und 2005 geboren) haben auch einige Probleme. Die Kleine sogar sehr massive. Ich kritisiere da vor allem die Gesellschaft, denn egal wie gut man seine Kinder erzieht, es wird von der Gesellschaft kaputt gemacht. Wenn ein Kind gute Manieren an den Tag legt, wird es sofort als Opfer angesehen und schamlos gemobbt. Womit Erzieher und Lehrpersonal komplett überfordert sind und keine Hilfe darstellen. Denn diese Problematik kann ein Kind allein nicht lösen. Der höfliche und menschliche Umgang miteinander ist leider verloren gegangen und wird von vielen Eltern auch nicht mehr vermittelt. Deswegen wage ich zu behaupten, daß das Wir-Gefühl schon lange vor der Pandemie abhanden gekommen ist.
    Sorry für die lange Mail
    MfG

    1. Hallo Katrin, besten Dank für deinen Kommentar. Das hört sich so an, als wenn deine kleine Tochter keine guten Erfahrungen mit der Schule gemacht hat, das tut mir sehr leid. Du sprichst sogar von Mobbing, und Mobbing ist heftig und grausam. Da gibt es zwar manchmal ein „negatives Wir-Gefühl“ bei denen, die mobben. Mit dem Wir-Gefühl, über das wir beide sprechen, hat das jedoch nichts zu tun. Sehr ärgerlich, denn in Klassen, in denen das „positive Wir“ herrscht, wird kaum gemobbt. Meiner Ansicht nach waren viele Klassen und Schulen vor der Pandemie auf dem Weg zu einem Wir, sind jetzt allerdings leider wieder meilenweit davon entfernt. Alles Gute für dich und deine Töchter von Christa

  2. Ich kann die Beobachtungen, die du in deinem Artikel aufführst, teilen. Ich sehe aber noch weitere erschwerende Gründe für die Entwicklung dieser Kinder.
    In den letzten Jahrzehnten hat sich in Schweizer Schulen eine Entwicklung von „Ich und meine Klasse“ zu „Schule als System“ entwickelt. Eine Bottum-Up-Bewegung seitens der Lehrerschaft. Absolut bereichernd, offene Türen, gemeinsames Tragen von Entscheidungen, Projekte, Synergien etc., was den Schüler:innen ein Erleben einer vielfältigen Beziehungswelt ermöglichte.
    Im Laufe der letzten zwei, drei Jahre ist ein rapider Rückgang dieser Kultur feststellbar. Ganz klar von oben ausgelöst. Während ich in meiner Ausbildung als Schulleiterin noch beinahe mantramässig vermittelt bekam „nutzt Graubereiche“, wird heute seitens der Schulleitungen auf Paragrafen gesetzt. Möglichst jede Lehrperson nur noch für ihre Klasse verantwortlich, keine Überschneidungen, klare Unterscheidung von Klassenlehrpersonen und Fachlehrpersonen. Dies bedingt aber, dass unsere Jugendlichen meist nur noch durch ein Paar Augen wahrgenommen werden, dass ihnen die verschiedenen Beziehungsangebote durch verschiedene Lehrpersonen verwehrt werden, dass die Zeit, die sie von ihrer Klassenlehrperson kriegen massiv reduziert, weil der Support der Fachlehrpersonen wegfällt.

    1. Hallo Gabriella, besten Dank für deinen Kommentar und bitte entschuldige, dass meine Antwort so lange gedauert hat.

      Wenn ich dich richtig verstehe, siehst du auch die Schulorganisation als einen weiteren Grund für die Entwicklung, die Kinder in den letzten Jahren genommen haben bzw. nehmen. Da kann ich dir aus vollstem Herzen zustimmen.
      Anscheinend geht es in den Kreisen, von denen du sprichst, zurück zu „früheren“ Vorstellungen über Klassenlehrkraft, Schule und „Zuständigkeiten“; und Paragrafen werden wieder wichtiger. Dabei ist die „Schule als System“ doch etwas Großartiges. So schade für die Jugendlichen. Einengend für die Fachlehrpersonen. Zeitraubend für die Klassenlehrkräfte. Und auch die Eltern erhalten dadurch ein engeres Bild. Sollte man doch meinen, dass Schule endlich in unserer „modernen Welt“ ankommt. Aber nein, kaum hat sie ein wenig Mut gezeigt, geht sie wieder rückwärts.

      Dir viel Kraft für deine weiteren spannenden Aufgaben …

  3. Hallo liebe Christa,
    danke für Deinen Beitrag!
    Nur ein paar wenige Worte von mir:
    Als Mutter sehe ich schon, dass es enorm viele Eltern gibt, die „Rasen mähen“.. und ich sehe da oft eine große Portion Angst als Motor: Angst vor der“bösen“ Welt, vor bösen Menschen und nun auch vor dem Virus. Allein das Zur-Schule-gehen ist schon für viele Eltern ein Sicherheitsrisiko. Ich möchte, dass meine Kinder zu fuß oder mit dem Fahrrad fahren und zwar in der Regel nicht mit mir… doch so denken nicht unbedingt viele Eltern.
    Und die Langeweile… oh ja, das Problem, diese nicht zuzulassen, ist wirklich gravierend. Langeweile ist das Tor zur Kreativität und wird mit dem Smartphone im wahrsten Sinne des Wortes weg gewischt. Ich erinnere mich noch an eine Szene bei dem Elternabend meines ältesten Sohnes, als er in der 5. Klasse war. Diskussion, ob Handys mitgenommen werden. Ich habe mir erlaubt zu erwähnen, dass die Kinder ja einander haben und dass es sehr viele Spielmöglichkeiten gibt und es doch um die Gruppe geht usw.. Ein Vater antwortete konsterniert: „Aber auf der langen Fahrt werden die sich doch ohne Handy LANGWEILEN!“
    Als arbeitende Pädagogin kann ich nur bestätigen, was Du bzw Herr Maas schreibt (ohne sein Buch zu kennen..). Mir fehlt aber auch die Reaktion auf Seiten der Schulen/ der Lehrkräfte. Die Negativspirale geht m.E. weiter runter, außer an wirklich fortschrittlichen Schulen, in denen die Lehrkräfte im Team arbeiten. Oft wird den Kindern nach wie vor kaum Raum für ihre Persönlichkeitsentfaltung gegeben. Es wird bewertet, verfügt und kommandiert. Von oben nach unten. Und das kann m.E. nur durchbrochen werden, wenn die Lehrkräfte ihrerseits mehr Raum bekommen – für Reflexion, für’s Fehler machen, für’s Hinterfragen… Liebe Grüße und bis bald, Katja

    1. Hallo Katja, danke für deine Ergänzungen.

      O ja, die Angst ist im Moment sehr verbreitet. Wie gut, dass du auf die Angst der Eltern hinweist. Die Angst, dass das eigene Kind nicht gut genug ist und nicht den Sprung auf’s Gymnasium schafft. Die Angst, dass der „Stoff“ nicht geschafft wird, die Angst der Eltern vor den schlechten Noten bei den Kindern. Puh.
      Uns beiden scheint die Persönlichkeitsentwicklung der Kinder sehr am Herzen zu liegen, die demokratischen Prozesse in der Schule, die Teamarbeit bei Schüler*innen und Lehrkräften. Das braucht gute Strukturen, und wie schön, dass wir dazu im Kontakt sind und beide an diesem Ziel arbeiten. Schule kann mit kleinen oder auch großen Bausteinen so viel bewirken, kann das Rad in eine andere Richtung drehen, kann aus der Negativ- eine Positivspirale machen. Geben wir einen Anstupser, Informationen und Mut.

      Bis bald, von Christa

  4. Liebe Frau Dr Christa!
    Ich habe 3 Kinder der Gen Alpha und was mir hier total negativ auffällt ist, dass überhaupt nix positives über diese Generation geschrieben wurde.

    Ich sehe ja die Gen. Alpha nach der Gen Z wieder einmal als eine Generation an die viel Veränderung bringt. Und nicht nur schlechte. Und ich glaube auch, dass die Beschreibung oben viel eher auf die Gen z Geborenen passt.

    Ganz im Gegenteil glaube ich, dass die Gen Alpha sehr selbständig sein wird müssen, sehr viel lernen wird müssen. Mit sehr viel Druck umgehen wird müssen.
    Zum ersten Mal seit langem wird es eine Generation der Krisen. Kriege in Industrieländer, geboren in eine Pandemie, Hyperinflation, und deren Eltern sind aber noch komplett auf Konsumzwang gepolt.
    Das heißt die Generation Alpha wird die sein die neues entwickeln wird und ihre Eltern wachrütteln wird müssen, damit die Erde lebenswert bleibt. Und ja es wird weniger Zeit bleiben für ein Miteinander, denn es wird ein ständiger Kampf sein. Ein Kampf um einen Arbeitsplatz im gute Ausbildung. Die Gen A wird am ehesten spüren, dass es nicht egal ist wo du geboren wurdest.
    Kinder der Gen Alpha wird Ropoter bauen für ganz Alltägliche Dinge. KI wird ein Teil dieser Generation. Eine Art Glashouse Generation, sowohl im positiven als auch im negativen Sinne. Klimaneutral Mobilität (auch Flugzeug und Schiffe) wird Teil der gen a sein. Ein anderes Währungssystem uU. Umweltschutz, weniger Reisen was wieder zum Glashaus passt, ev Länder über VR ansehen.

    Es wird auf jede fall spannend werden.

    Und in einem Punkt mag ich ihnen recht geben. Das ist das mit dem Glück. Es wird leider gemessen an den gen y und z wohl eine unglücklicher gen sein. Zu viel Konkurrenzkampf und gleichzeitig zu wenig Anerkennung, zu wenig Vertrauen wird diesen noch Kindern und tw schon Teens geschenkt.

    1. Hallo Mandy,
      danke für Ihre Gedanken zu diesem Blogartikel, die – wenn ich es richtig verstanden habe – zu großen Teilen auch auf eigener Anschauung und Erfahrung beruhen.
      Ja, die Generationenforschung legt leider ganz oft nur den Blick auf das Negative, und darum finde ich es um so schöner, dass Sie den Blick auf die Herausforderungen für die Generation Alpha erweitern und auf das Positive verweisen. Auch ich bin der Meinung, dass es eine Generation sein wird, bei der es sehr starke Persönlichkeiten geben wird, die die Welt verändern werden. Pandamie, Krieg, Klima und vieles mehr. Da werden frische Ideen gebraucht, die von dieser neuen Generation ausgehen. Da wird sich die Welt verändern (müssen).
      Ich finde es einerseits traurig, andererseits auch total spannend, ein wenig aus der Zeit heraus zu treten und unsere Welt, uns und unsere Kinder und Jugendlichen zu betrachten. Ich glaube und hoffe, dass sich in nächster Zeit so einiges verändern wird …
      Nochmals danke für Ihren Blick sagt Christa Schäfer

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